Wochenrückblick – 37. KW 2018

Tja, da habt Ihr lange gewartet was? Heute ist schon Freitag und kurz überlegte ich, ob ich nächste Woche über zwei Wochen schreibe oder doch noch schnell jetzt über die letzte Woche. Das größte Ereignis in der 37. KW war die Besichtigung eines neu gebauten Mehrfamilienhauses in Sanitz, in welchem sich eine für uns sehr interessante Wohnung befindet. Wir wollen dort zwar noch nicht hinziehen, aber später vielleicht mal. Dann, wenn wir nicht mehr arbeiten dürfen bzw. müssen….. 😎 , viel Verreisen wollen und den großen Garten dann nicht mehr bewirtschaften können bzw. wollen … 😎 

Und da alle sagen, Immobilien lohnt sich immer, haben wir uns mal jene besagte angeschaut. Nicht schlecht, neu ist halt neu ….Lage topp….vermietet ist sie auch…..schnell mal ein Angebot angefordert und ab zur Bank. Allerdings war das mit der Bank in dieser Woche.!….Würde gehen, sagt die Bank, würde gehen, sagt der Verkäufer….würde gehen, sagen wir??? Wir überlegen mal noch einen Augenblick….und gehen nächste Woche nochmal zum Bauträger…..Er und die Bank haben uns eine kleine Bedenkzeit eingeräumt, natürlich mit Einschränkungen. Die Bank sagt……freibleibend im Hinblick auf die Konditionen…..Allerdings habe ich keine Angst davor, dass sich die Zinsen innerhalb einer Wochen verzehnfachen… 🙂 Der Bauträger sagt, ich halte mich zwar an das Angebot 3 Monate, aber mich rufen „tausende“ Leute an und fragen nach der Wohnung….jajajajaja…..wieder so eine Verkaufsstrategie. Das hatten wir ja grad…Unsere Entscheidung wird in der nächsten Woche fallen, gern wüsste ich noch etwas über die Mieter und deren Vertrag. Natürlich nur das, was ich wissen darf  😆 Und ein kleiner Blick in die Wohnung kann auch nicht schaden. Immer nur Grundriss gucken ist auch nicht schön….

Was war eigentlich noch in der letzten Woche? Ich war immer nur arbeiten und mit Mailo unterwegs und wenn ich zu Hause war, habe ich gegessen

geschlafen, Wäsche gewaschen und ferngesehen…..vielleicht auch in einer anderen Reihenfolge 😛  Wird langsam Herbst, man mutiert schleichend wieder zum Faulenzer….

Ich habe angefangen, Mailo an die 10 Meter- Schleppleine zu nehmen und dann einige Runden mit ihm zu drehen. Fragt Ihr ihn, wird er sagen…..Ich will das nicht! Fragt Ihr mich….ICH WILL DAS SO und zwar solange, bis er begriffen hat, dass der Jogger dort im Wald joggen darf und nicht in den flotten Sprint verfallen muss, weil er Angst vor Mailo hat und dieser dann genauso schnell hinterher sprintet…..und ich dumm rumstehe und brülle…..MAiiiiiiiiilllllooooooooo, stoooopppppppp……..!!!! Wenn nämlich sowas passiert, ärgern wir uns wieder darüber, dass es den jeweils anderen gibt. Und die Tierheime sind voll…. 😉 …..War ein Spaß….

Und wir waren wieder mal am See, zwar nicht in Sternberg, aber in Eixen. 

Apropos Sternberg……wir waren jetzt schon zwei Wochen nicht dort und werden auch dieses Wochenende nicht hinfahren. Das war anders geplant, aber ist ja oft so im Leben. Heute holen wir Hannes, er war ja schon lange nicht mehr bei uns, da er im Urlaub war mit Mama und Papa. Dann ist noch das jährlich stattfindende Cousin- und Cousine- Treffen…..am Samstag……ooooojeeeee………ich habe da so Erinnerungen….. 😆 😛 😎 🙄 Und außerdem gibt es ein Geburtstagskind in der Familie, Schwiegersohn wird auch schon……wieder älter. Und hat zum Brunch geladen am Sonntag. Deshalb wird es wieder nichts mit dem Wochenendcamping, aber nächstes Wochenende, komme was wolle….da geht es nach Sternberg. Ich werde berichten.

Der Sommer soll heute nun endgültig zu Ende sein, Stürme und Temperaturstürze werden erwartet. Ist ja auch seltsam, dass man die Terrassenpflanzen im Dunklen gießt…..und das um 8 Uhr abends….Normalerweise ist es hell, oder man hat keine solche Pflanzen mehr….oder noch nicht  😮 

Winke, winke…bis zum nächsten mal.

Wochenrückblick – 36. KW 2018

Heute ist der 12. September 2018 und auch Mittwoch. Ich habe jetzt ein paar Minuten Zeit, um mal schnell über bereits Vergangenes zu schreiben. Die erste Septemberwoche kam schnell, war sehr sommerlich und war auch ganz schnell wieder vorbei. Es passierten zwei Dinge, wobei das eine Ding zum ersten mal passierte und das andere nach ganz langer Zeit mal wieder. Das eine Ding war meine Teilnahme an der Hunderalley, als Helfer wohlgemerkt, organisiert von Mailos Kindergärtnerin! Da Helfer knapp sind und waren, habe ich flott mal zugesagt, auch um mir den ganzen Spaß mal anzuschauen. Nächste Ralley starte ich mit Mailo, das habe ich mir ganz fest vorgenommen. Zu den Einzelheiten: 36 Hunde starteten mit den am anderen Ende der Leine befindlichen Herrchen/Frauchen und mussten in einer ungefähr dreistündigen Tour durch Wald und Flur gemeinsam Aufgaben lösen. Beispielsweise diese: Herrchen/Frauchen hat in der rechten Hand einen Löffel mit einem rohen Ei drauf und die Leine mit Bello, Coco, Theo, Else, Barney und wie sie alle heißen. In der linken Hand einen Schirm, damit auch auch nicht geschummelt werden kann. Dann ziehen beide los, im Slalom um die Kegel. Im Ziel sollte das Ei noch unbeschädigt auf dem Löffel liegen…..sollte! Oder Herrchen/Frauchen wirft Hufeisen in ein Ziel, einfach, allerdings sitzt Hundi daneben vor einem Würstchen und darf es nicht fressen, während die Hufeisen fliegen……oder Hundi muss eine an einer Leine befestigte Flasche im Slalom durch andere aufgestellte Flaschen transportieren, ohne das diese umfallen…..Es ist sehr, sehr lustig…..an meiner Station passierte folgendes:

Zwei Stangen wurden mit einem Seil verbunden. Im Seil waren drei Knoten! Frauchen/Herrchen bekam mit einem schwarzen Schal von mir die Augen verbunden, Hundi war an der Leine und sollte nun Kommandos befolgen, welche Frauchen/Herrchen immer dann gibt, wenn sie/er einen Knoten im Seil ertasteten…..Ganz einfach….Knoten eins SITZ!……Knoten zwei PLATZ!…..Knoten drei SITZ!…..Ende….Schal ab! 3 Punkte, wenn Hundi alle Kommandos befolgte……Drei Punkte vergab ich nur vier mal!!!!! Kaum zu glauben oder? Sitz und Platz, das kann mein Hund! Sagten alle! Nur vier haben es gezeigt. Die Hunde starrten den Schal an, als Frauchen/Herrchen brüllte SITZ! Sehr lustig…..

So mussten dann die Teams sich durch die verschiedensten Stationen arbeiten, was allen sehr viel Spaß machte. Die Hunde waren total k.o., als sie zum Kindergarten zurückkehrten, die Herrchens und Frauchens auch….und wir Helfer erst  😆 

Das zweite Ding der Woche….ich war bei IKEA! Jawoll! Das war ich schon ewig nicht mehr, deshalb war es etwas ganz besonderes. Deko für mein neues Büro- bzw. Beratungszimmer wurde gebraucht. Und meine liebe Kollegin JPR meinte:….IKEA…..UNBEDINGT….sie würde auch mitkommen und mich beraten….und bei der Gelegenheit schnell noch was für den Eigengebrauch ramschen……und natürlich im IKEA-Restaurant Mittagspause machen…..wir waren erfolgreich…..viel Krims und Krams für Wand und Tisch…und auch was für den Magen!

Trotz meines Einsatzes bei der Hunderalley waren wir am Wochenende auf dem Campingplatz in Sternberg. Wie Ihr wisst, steht dort ja der Fentino. Nach mehrtägiger Überlegung hinsichtlich des Kaufs eines neuen Vorzeltes, haben wir uns gegen den Kauf entschieden und das vorhandene Teilvorzelt oder auch Reisevorzelt genannt, aufgebaut. Ich dachte, dass jetzt zum Saisonende ein Preissturz bei den teuren Vorzelten einsetzt, aber nix is! Da purzelt nichts und schon gar nicht der Preis. Die Vorzeltwelt ist sehr verwirrend und es scheint, als ob sich die Hersteller Marketingstrategien bei Herstellern anderer sehr gefragter Dinge abgeschaut haben. Die Paketlösung zum Beispiel….ein Vorzelt was alles hat…..nur braucht man das alles gar nicht und würde gern das ein oder andere Extra streichen. Ja, das würde gehen, nur der Preis ändert sich nicht oder nur wenig. Hmmm, dann eben nicht das Paket, sondern einfach nur das Zelt plus das, was man wirklich braucht…..Kann man auch machen, nur dann wird es teurer, als das Paket! Das scheint eine sehr populäre Verkaufsstrategie zu sein. So ganz nach dem Motto: Wenn Du einen Kühlschrank bei mir kaufst, bekommst Du  für nur 100 Euro mehr einen Staubsauger dazu! Egal, ob Du den brauchst….Haben ist immer noch besser, als brauchen! Das scheint heut zu Tage in Mode gekommen zu sein…..Wie dem auch sei, wir haben ja ein Vorzelt und brauchen im Moment gar kein neues. Schnell aufgebaut, Stühle und Tisch rein, hingesetzt, Urlaub! Wenn auch nur kurz….

Wie schön und den ersten Regen haben wir auch schon durch und zwar im trocknen Vorzelt. Super! Das reicht für diesen Herbst. Und im Frühjahr schauen wir mal, ob wir dann ein neues Vorzelt BRAUCHEN!

Eine Sache noch, nicht immer kocht der Chefkoch, manchmal auch ich. In der Campingküche war ich am Samstagabend die Köchin und habe im Omnia gekocht. Das ist ein Backofenersatz (man kann damit Dinge kochen und backen, was sonst nur im Backofen geht, den man im Wohnwagen gewöhnlich nicht hat). Die Skandinavier habens erfunden…..Wir haben damit in der Toskana schon experimentiert, erfolgreich, nun gab es toskanischen Fleischtopf aus dem Omnia. Schweinefilet, umwickelt mit Bacon, übergossen mit einer „Tunke aus Ketchup und Tomatenmark, Sahne natürlich!, jeder Menge Gewürze wie Thymian, Basilikum, Salz und Pfeffer, Knoblauch, Cayennepfeffer……und so weiter“. Das Ganze stand dann eine Stunde auf dem Campinggasherd ohne, dass man sich kümmern musste. In der Zwischenzeit habe ich Kartoffeln gekocht und diese dann in einer heißen Marinade aus Olivenöl, Senf und Honig, Rosmarin und Zitronensaft, Knoblauch und diversen anderen Zutaten geschwenkt und als Beilage zum Fleischtopf serviert, also dazugestellt. Hmmmmm……ahhhhh….lecker wars!

Nur am Rande: Das hat für zwei Tage gereicht…. 😆

Ich muss jetzt aufhören, Mailo will raus! Und wenn der Herr ruft, springt das Frauchen…manchmal jedenfalls!

Tschüss und bis zum nächsten Mal. Wenn alles klappt, dann nächste Woche!

 

 

 

Wochenrückblick – 35. KW 2018

Moin, da bin ich wieder. Heute ist schon Donnerstag, ich habe es nicht eher geschafft. Was mittlerweile wunderbar funktioniert ist das Hochladen von Bildern. Einerseits weil die Einstellungen bei WordPress wieder funktionieren und andererseits…..tarrra….neuer Handyvertrag mit LTE. Und in Rostock geht 4G, was auch immer das ist, es ist superschnell. 10 Bilder in 10 Sekunden….waaaaooooooo…..das nur mal so nebenbei…. 😆 

Letzte Woche war wieder mal Erntewoche:

Und wenn ich dann an die ganzen Äpfel und Birnen und immer noch Pflaumen denke….. 🙄  Genug gemeckert, schließlich haben wir uns im letzten Jahr über zu wenig Obst geärgert. Das haben wir jetzt davon!

Was sonst noch geschah! Am 01.09. haben wir Fentino nach Sternberg gezogen und auf einem wunderbaren Stellplatz direkt am Luckower See abgestellt.

Der Campingplatz ist noch gut besucht. Es sind meines Erachtens auch noch Ferien in Süddeutschland und es gab außerdem einige Väter mit Kindern, also diejenigen, die das Papawochenende auf dem Zeltplatz verbringen. Neben uns waren Papa mit Max, beide haben die Nacht im Zelt  und den Tag im Ruderboot auf dem See verbracht. Mit Angeln! Das ist doch mal eine wirklich sinnvolle Geschichte und es sah aus, als ob beide wirklich Spaß dabei hatten. Geht also noch, Zeitvertreib in der Natur und nicht im Shoppingcenter, Kino, Spaßbad oder Disneyland! Oder Minikreuzfahrt mit dem Junior für schlappe 1000 Euro das Wochenende…sowas gibt es, ich kenne da so Leute…..auf Zeltplätzen treiben die sich niemals rum, im Wald und auf dem Feld auch eher nicht. Naja, jeder überlegt sich ja, was für seine Kinder und deren geistiger und körperlicher Entwicklung förderlich ist. Und immerhin gibt es ja Buchläden im Shoppingcenter, lehrreiche Filme im Kino, Schwimmen im Spaßbad geht manchmal auch……und wenn die Minikreuzfahrt nach Sankt Petersburg geht, dann gibt es dort ja auch Sehenswürdigkeiten, die durchaus geschichtsträchtig sind. Naja und Disneyland in Paris, schnell mal Freitag mit dem Flieger hin und Sonntag wieder zurück……hat was mit Physik zu tun(Geschwindigkeit und Strecke, Aerodynamik und Fliehkräfte), mit Mathematik (kann man man ja mal rechnen, wie schnell der Flieger in einer Minute ist, wenn er für 1500 KM 2 Stunden braucht), mit Sprachen (Paris ist schließlich in Frankreich), mit Sport??? (ja auch, man muss immerhin den ganzen Tag durch Disneyland latschen), mit Geschichte (auch Paris hat eine) und auch mit Kunst, in Paris gibt es den Louvre, da hängen jede Menge Bilder von berühmten und toten Künstlern. Also dann kann man sich auch schon mal gegen den Zeltplatz, das Ruderboot und das Angeln entscheiden. Der einzige Vorteil ist, das kostet nicht viel….bei den anderen Möglichkeiten bin ich mir ziemlich sicher, DAS IST TEUER! Aber immer mehr Papas und Mamas können ihren Kindern diese Art von Freizeitgestaltung zukommen lassen, während seltsamerweise auch immer mehr Papas und Mamas sich nicht einmal eine Nacht auf dem Zeltplatz leisten können. Also Papa und Max sind wohl irgendwo dazwischen oder haben sich ganz bewusst für das Zelt, das Boot und die Angel entschieden. Keine schlechte Entscheidung, meine ich. Die goldenen Käfige der Kronsöhne und Kronprinzessinnen werden sich eines Tages öffnen und dann wird es Schwierigkeiten geben. Zumindest beim Angeln  😉 

In der letzten Woche waren wir auf der Beerdigung, Ihr wisst schon. Es war sehr, sehr traurig….aber: Der Redner hat u.a. gesagt, dass man Kindern Wurzeln und Flügel geben muss (soll von Goethe sein). Dann und nur dann werden sie später in der Lage sein, das eigene Leben erfolgreich zu meistern und gern nach Hause zu den Eltern, wenn auch nur besuchsweise, zurückkehren. Da ist was dran……sehe ich hier jeden Tag auf Arbeit!

Schluss für heute, hier noch ein paar Bilder von meinen neuen Vorhängen und anderem Quatsch. Ganz viele Grüße an Euch alle, genießt die vielleicht letzten Sommertage und schaut, ob die Heizungen funktionieren, genug Holz vor der Hütte liegt und/oder die Gas- oder Ölbehälter voll sind. Unsere Heizung muss neu, sagt der Mann, der sie am vergangenen Freitag gewartet hat. Toll oder? Mal wieder gute 5.000 Euro raushauen und das für was, was nicht mal schick und dekorativ ist….. 🙁 

 

 

 

Wochenrückblick – 34. KW 2018

Da bin ich wieder, der Rückblick in die vergangene Woche wartet, bzw. es warten Leser auf den Rückblick. Eine Woche ohne außergewöhnliche Ereignisse. Aber wer will auch schon immer außergewöhnliche Ereignisse? Eine Garantie, dass Außergewöhnliches schön ist, gibt es nämlich nicht.  Was ist, wenn das Ereignis unschön ist? Damit muss man dann auch irgendwie fertig werden. Wie gesagt, die letzte Woche war gewöhnlich! Ich war mit Mailo nach langer Zeit mal wieder in der Rostocker Hundefreilaufzone, so nennt sich das wirklich. Anfangs waren wir allein dort, aber dann kamen zwei alte Bekannte, irische Wolfshunde, Brüder, mit Herrchen und Frauchen. Vor den beiden Jungs hat Mailo Respekt, zu denen schaut er auf. Selten ist Mailo kleiner, als andere Hunde, aber wenn, dann ordnet er sich flott unter. Und zum Tierarzt waren wir auch, impfen, Wurmkur, Zeckenschutz….Fand Mailo doof und ich teuer. Aber muss ja sein, sage ich, sagt die Kindergärtnerin, sagt der Tierarzt. Im WWW gibt es Leute, die sagen, dass muss man den Tieren nicht antun. Nun ja, diese Diskussion führen mittlerweile auch immer mehr Eltern, wenn es um das Impfen ihrer Kinder geht. Ich kann nicht verstehen, warum eine der größten Errungenschaften der Schulmedizin so rigoros abgelehnt wird, wie das vorbeugende Impfen gegen Krankheiten. Die Pocken bspw., wer will sowas haben? Oder Wundstarkrampf? Es geht ja nicht immer nur um Mumps, Masern und Röteln, alles Kinderkrankheiten, die sicherlich auch ohne Impfung glimpflich verlaufen können. Allerdings ist die Gefahr gebannt, wenn es diese Krankheiten gar nicht mehr gibt. Und dies wird erst erreicht sein, wenn Impfpflicht und zwar weltweit besteht. Und zu glauben, dass wenn man seine Kinder nur im Dreck spielen lässt, sie diesen bestenfalls noch zu sich nehmen, dann und nur dann wäre das Immunsystem gewappnet und besiegt jeden Virus und jede böse Bakterie. Ganz schön naiv ist das aber auch, oder? Wie dem auch sei, bestimmt werde ich von den Impfgegnern wieder mal beschimpft. Impfen = Schimpfen!  😉 Zurück zu den Tieren, ich möchte, dass Mailo keine Tollwut und keinen Zwingerhusten und son Kram bekommt. Er frisst Dreck und andere Dinge, die draußen rumliegen und trotzdem ist sein Immunsystem nicht in der Lage, ohne Impfung eine Tollwut zu überstehen. So! Und Zecken soll er auch nicht haben, Würmer igitt, niemals! Deshalb wird geimpft, entwurmt und die Antizeckenpille gegeben. Auch wenn es zu kurzzeitigem Durchfall kommt! Ich höre sie schon wieder reden……die Gegener…….“In der freien Natur kommt auch keine Krankenschwester und bringt dem Wolf eine Pille….“!!!!! Ja, ja, ich weiß, aber in der freien Natur überleben es auch wenig Tiere, wenn sie sich was eingefangen haben….Schön, dass wir alle unsere Meinung haben und sie auch sagen dürfen, meistens jedenfalls! Manche Menschen können anders lautende Meinungen als die eigene, schwer ertragen. Diese Menschen gab es schon immer und wird es immer geben. 

Ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk erreichte mich in der letzten Woche noch, italienische Kochzutaten, diesmal in Begleitung einer Kochrezeptesammlung mit besonderer Note! Rezepte der Mafia….! Zum Löschen eventueller scharfen Noten wurde gleich der Wein mitgeliefert. Wunderbar! Danke an den Schenker…… 😆 

Alle schimpfen über die Ernteverluste in diesem Jahr. Das mag für den großflächigen Anbau auf den Ackerflächen zutreffen, in unserem Garten ist das nicht zu merken. Viel zu viele Tomaten,

Brombeeren, Äpfel am und unterm Baum, Kirschen waren auch nicht wenig und was da noch an Birnen und Pflaumen auf uns zu kommt…..Hilfe! Was sollen wir damit bloß machen? Einwecken, Marmelade und Tomatensugo kochen? Machen wir ja schon, aber ob wir das alles verzehren bis zur nächsten Ernte? Meine neue Küchenmaschine durfte beim Verarbeiten der Gartenernte gleich mal mithelfen….

auf Arbeit wurden diese beiden Blechkuchen herzlich begrüsst und verschlungen. 

So, ich komme mal zum Ende meiner Wochenberichtserstattung. Am kommenden Samstag werden wir Fentino nach Sternberg ziehen und ihn für zwei Monate auf einen schönen Stellplatz direkt am Luckower See  abstellen. Mal schauen, ob es viele Pilze geben wird in diesem Herbst. Die einen sagen so…..und die anderen….Ihr wisst schon!

Eine schöne spätsommerliche Zeit wünsche ich allen!

Wochenrückblick – 32. und 33. KW 2018

Guten Morgen, zurück zur Wochenberichtserstattung! Heute geht es um die beiden ersten Wochen nach unserem Sommerurlaub. Eine traurige und schöne Zeit….so sehr nah beieinander liegen Trauer und Freude. Der Todesfall in unserer Familie war zwar absehbar, aber als uns die Nachricht erreichte, waren wir schockiert. Unsere Tante war erst 75 Jahre alt, als der gnadenlose Krebs ihr das Leben nahm. Ich glaube ja nicht an Auferstehung und dem Leben nach dem Tod, aber immer, wenn jemand aus unserem engsten Umfeld stirbt, habe ich die Vorstellung, dass er oder sie jetzt all die anderen treffen, die schon vorher gingen. Und denen kann dann berichtet werden, was wir zurückgebliebenen hier alles so anstellen. Und was ich überhaupt nicht verstehen kann, warum der medizinische Fortschritt es nicht ermöglicht, solch hinterhältigen Krankheiten entweder zu verhindern, sie zu heilen oder zumindest sie rechtzeitig zu erkennen. Wir alle wissen, dass der Bauchspeicheldrüsenkrebs ein heimtückisches, fieses und im Grunde genommen unberechenbares Miststück ist und trotzdem wird  bspw. eine Vorsorgeuntersuchung wie es sie bei anderen Krebsarten gibt, hier nicht angeboten……jedenfalls nicht einfach so und routine- und regelmäßig…..

Am 28.08. werden wir sie verabschieden, der Abschied ist der Beginn der Erinnerungen, die werden bleiben!

Die freudigen Ereignisse der letzten beiden Wochen, waren die Augustgeburtstage in der Familie, derer zwei….Hannes und ich! Jawoll! Hannes war am Morgen seines Geburtstages bei uns, Geburtstagsfrühstück mit vorangegangenem Geschenkegewusel. 

Oma, Opa, Tante und Onkel feierten den Pupsi und trällerten ihm ein Liedchen. Dann ging es ab zur Kinderparty bei Mama und Papa mit all seinen Freunden. Er hatte einen schönen 5. Geburtstag, es war eine Freude ihn in seiner Aufregung zu erleben. Mein Geburtstag jährte sich nun auch schon wieder, eine 5 gibt es auch, allerdings steht dahinter noch was  🙄 

Gewundert hatte ich mich schon seit einiger Zeit, warum mich niemand fragt, was ich zum Geburtstag haben möchte. Nicht, dass ich auf Anhieb tausende Wünsche äußern wollte, aber seltsam war das schon. Des Rätsels Lösung:

Da haben die „Ganoven“ kurzerhand zusammengelegt und mir die schon lange ins Auge gefasste Küchenmsachine geschenkt. Das war vielleicht eine Überraschung, danke nochmal und auf diesem Wege an alle. Große Feier gab es nicht, wir waren was essen und dann war der Geburtstag auch schon wieder vorbei.

Was sonst noch so geschah: Ich bin umgezogen, von einem Büro in ein anderes. Jetzt habe ich ein Zwei- Raum- Büro, das findet Mailo nicht so witzig. Wir üben fleißig seinen Aufenthalt in nur einem Raum, den anderen möchte ich demnächst, wenn die Möbel dann endlich mal kommen, zum Beratungsraum machen und da hat der Bursche nichts drin zu suchen. Blöd ist, das es zwischen den beiden Räumen keine Tür gibt  🙁 Irgendwann wird er es schnallen

Ein paar Bilder aus meinem neuen Büro

Eine Sache ärgert mich im Zusammenhang mit den beiden Büros. Da bestellt man sich SOFORT LIEFERBARE Möbel und bekommt nun einmal die Woche eine e-mail: Sehr geehrte Frau „Dumm-dass-sie-bei-uns-gekauft-haben, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass und so weiter……wir haben uns nun die Lieferung für dann und dann vorgemerkt. Die Spedition wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen…..“

Niemals meldet sich eine Spedition bei mir, nein es kommt jede Woche wieder diese Mail…….und alles wurde in Vorkasse bezahlt! Frechheit! Ich überlege vom Kauf zurückzutreten und dann woanders zu bestellen und bis zum nächsten Sommer auf  diese Möbel zu warten. So könnte es ja dann kommen  😡 

Am vergangenen Samstag haben sich die „Gießweiber“ zusammengeschmissen und gemeinsam mit den zugehörigen Jungs gegrillt, dat war ein Spaß! Nicht nur das Gegrillte war sehr lecker, nein auch das Zeugs in den Flaschen  😆

Die „Gießweiber“ sind die, die sich um den Garten der Abwesenden kümmern. Und dieses Jahr war die Kümmerei schon eine Plackerei. Bei der Dürre, die noch immer nicht überstanden ist. Nur jetzt kann jedes Gießweib den eigenen Garten gießen, da alle aus dem Urlaub zurück sind.  Schön finde ich, dass es diese Form von Nachbarschaftshilfe noch gibt, auch wenn es nicht immer die unmittelbaren Nachbaren sind, sondern die von schräg gegenüber und die von ganz hinten und die von schräg hinten gegenüber  😆 Danke Mädels ach und danke auch an den Jungen, der unsere Siena füttert, obwohl er Katzen so gar nicht mag!  😀 Allerdings schickt er nun schon mal seinen Enkel…Kerlchen Karlchen….

So das soll es mal auf die Schnelle gewesen sein. Bis zum nächsten mal, wohl in der nächsten Woche! 

Bleibt gesund, viel Spaß beim Gießen und Schwitzen!

Deutschlandrundreise Sommer 2018 – Havelland

Heute nun endlich schreibe ich das von vielen schon erwartete Finale unserer Sommerrundreise durch Deutschland. Wir sind schon beim Planen der nächsten Sommerrundreise  😎 Spreewald, Dreiländereck (Deutschland, Polen, Tschechien), dann entweder durch Tschechien nach Bayern in die Pfalz oder durch Polen hoch an die Ostsee. Das muss noch entschieden werden. Jetzt aber zum Havelland, der letzten Station unserer Rundreise. Die Abreise im Werratal und die Fahrt ins Havelland funktionierten problemlos. Da es sehr, sehr heiß war, war die Fahrt im klimatisierten Zugpferdchen sehr angenehm. Man beachte die Temperaturanzeige unten links….. 🙄 

Pünktlich in der frühen Nachmittagshitze erreichten wir den Campingpark Buntspecht in Stechow Ferchesar mitten im Naturpark Westhavelland. Sehr unkompliziert und freundlich wurden wir zu unserem Stellplatz begleitet, welcher fast! direkt am See lag. Der Campingplatz befindet sich  am Hohennauener See und dies auch noch mitten im Wald. Wie schön für Mailo und uns, die Hunderunden waren schon mal gesichert

und Baden ging es nun auch täglich. Zumindest der Hund konnte sich so täglich abkühlen. Kurz nach der Ankunft lernten wir unsere Stellplatznachbarn kennen, eine nette Familie mit zwei Mädels und einem Hund. Das war zunächst unspektakulär, wäre da nicht die Sache mit dem Hund. Dieser Hund ist ein Weimaraner, nun gut, sie tauchen ja auch immer öfter als Familienhunde auf. Aber dieser Weimaraner ist auch ein Rüde (das war zu 50 % zu erwarten  😉 ), aber dass dieser Weimaranerrüde auch zwei Jahre alt ist und Mailo heißt, damit war überhaupt nicht zu rechnen. Allerdings weiß ich nicht, ob die Schreibweise gleich ist….jedenfalls haben Nachbarmailo und Mailo gleich mal Kontakt aufgenommen und sich für die Zeit unseres gemeinsamen Aufenthaltes nicht aus den Augen gelassen 😯 💡 Wir sind mit den Jungs zusammen zum Baden, sie verstanden sich sehr gut und haben sich beide nicht wirklich gezankt. Gefühlt standen sie immer im Wettbewerb, jeder wollte der erste sein, der schnellere sein und dem jeweils anderen Mailo zeigen, ich bin erster!

Der Platz, das schrieb ich bereits, war wunderbar gelegen, auch wenn die Trockenheit aus dem Nadelwaldboden eine staubige Angelegenheit „zauberte“ , welche zum Ende unserer Rundreise den Fentino noch mal so richtig verschmutzte. Und als es dann auch noch in der vorletzten Nacht zu einem deftigen Unwetter kam, hatten wie den Salat. Schlamm vor der Türe und Stromausfall…..nur gut, dass die Sonne am letzten Tag wieder erbarmungslos brannte und wir so alles einigermaßen trocknen konnten. Der Buntspechtplatz ist riesig groß, aber die Logistik passt! Das Personal ist sehr freundlich, es gibt ein nettes Restaurant auf dem Platz, Bootsverleih (Ruder-, Tret- und Motorboot), alles mögliche an Campingzubehör und selbstverständlich auch eine kleinere Auswahl von Waren des täglichen Bedarfs. Man muss sich im Vorfeld entscheiden, will man möglichst nah an den See, dann ist es sehr weit zum Waschhaus. Da wir die Fahrräder bei hatten, sind wir mit denen zum Duschen gefahren, dass war dann in Ordnung so. Die Plätze sind durch entsprechende Markierungen in Länge und Breite begrenzt, aber da jeder seinen Wagen irgendwie stellte, wirkte das Ganze etwas durcheinander. War allerdings auch egal, denn man zog mit seinem „Hocker“ sowieso ständig um den Wagen herum, immer auf der Suche nach Schatten. 

Eine Radtour sollte sein, wir entschieden uns für die nahe gelegene Stadt Rathenow (Optikstadt). Warum Stadt der Optik, das müsste ich jetzt nachschauen. Wir haben die Stadt nicht so gründlich unter die Lupe  😉 genommen, um die Verbindung zwischen Rathenow und der Optik zu erkennen. Die Radtour dorthin war super, immer auf Radwegen und Radstraßen, durch Wald und Flur, Spitze auch wenn ich sehr schwitzte  😆 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Auto nach Semlin, einem kleineren wunderschönen Ort auf der anderen Seeseite. Viele Hotels, Golfplatz und so weiter, darauf hat sich der Ort eingestellt. Bootsverleih, Marina, alles da. Eisbuden und Biergärten natürlich auch. Da gab es dann ein Bierchen im Biergarten und ein Eis von der Eisbude. Natürlich alles und immer im Schatten…..

Plötzlich war die Zeit im Havelland vorbei und damit auch unserer Sommerrundreise. Wir packten am 03.08.2018 unsere sieben Sachen und machten uns auf den Heimweg. So schnell ist Urlaub vorbei!  ➡ 

 

Vielen Dank an alle, die immer mal wieder reinschauen in meine Schreiberei. Ich werde weiterhin aus den Urlauben und den Zeiten dazwischen berichten, der wöchentliche Rückblick wird demnächst wieder starten. Unseren Fentino ziehen wir am 01.09.2018 nach Sternberg,

https://zweileubisundeinhund.de/camping-in-sternberg-ostern-2018

hier gefiel es uns so gut, dass wir uns überlegten den Herbst, zumindest einige Wochenenden, dort zu verbringen. Und mal zu schauen, ob der heiße Sommer 2018 das Esspilzaufkommen verringert oder vergößert hat. Die einen sagen so, die anderen sagen so…..

 

Deutschlandrundreise Sommer 2018 – Werratal

Am Donnerstag dem 26.07.2018 brachen wir unsere „Zelte“ im Schwarzwald ab und machten uns auf den Weg in das Werratal. Ziel war die Campingoase Wahlhausen, direkt an der Werra gelegen und direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Der Campingplatz in Wahlhausen ist in Thüringen, zum Einkaufen fährt man aber nach Hessen, genauer gesagt nach Bad Sooden – Allendorf. Dort gibt es die besseren Einkaufsmöglichkeiten, in Wahlhausen gibt es nichts, außer ein paar Häuser in einer landschaftlich hervorragenden Gegend. Eine Gegend, die jahrzehntelang Grenz- und Sperrgebiet war. Da wachsen noch jede Menge wilde Himbeeren, Brombeeren, Wildkirschen und Äpfel, Pflaumen, alles an den Straßen und an den Wanderwegen. Die Werra hat ihre Quellen (2) in Thüringen und ist knapp 300 km lang. Sie fließt in Hannoversch Münden mit der Fulda zusammen und sind damit die Quellflüsse der Weser. Bad Sooden- Allendorf sind zwei Ortsteile, getrennt durch die Werra. In Bad Sooden wird gekurt und in Allendorf gefeiert. So sieht es dort aus. Allendorf ist durch seine vielen Fachwerkhäuser der hübschere Ort, in Bad Sooden sind die großen Kurkliniken und Hotels. wie gesagt, alles in Hessen.

Die nächst größere Stadt im Osten, in Thüringen, ist Eisenach. Vom Campingplatz aus ist man schnell in Eschwege, Kassel, Göttingen und Bad Hersfeld, alles in Hessen. Ebenso schnell ist man in Eisenach, Nordhausen oder Mühlhausen, alles in Thüringen. Eine Stadt werden wir uns anschauen, welche, das ist ja klar im zu sehen im Beitragsbild.

Zum Campingplatz: Er ist so ganz anders, als seine drei Vorgänger. Naturcamping, zu 80 % mit Dauercampern belegt, die anderen 20 % nutzen überwiegend Durchreisende. Während unseres Aufenthaltes dort, gab es vier Familien, die tatsächlich dort Urlaub machen. Kann ich verstehen, es ist wirklich eine schöne Landschaft, schöne kleine und größere Orte, der Werratalradweg ist gut besucht, er führt zum Weserradweg. Viele Radwanderer begegnen einem dort und manche machen Stopp mit Zelt und Rad auf dem Campingplatz. Der Platz ist sehr einfach, aber es ist alles da und nah bei. Das Waschhaus ist alt, aber sauber und die Kneipe am Platz ist sehr gemütlich. Keine gelben Kennzeichen in Sicht, weit und breit nicht.  😎 

Brötchen bekommt man morgens ab 8 frisch vom Bäcker, die Tüten liegen an der Rezeption, Name steht drauf. Funktioniert gut. Da der Platz nicht voll ist, kann man sich direkt aussuchen, wo man stehen will, ist allerdings auch egal. Es gibt immer mal ein Baum und einen Busch und zu Strom und Wasser ist es immer gleich weit. Schöner Platz in einer tollen Gegend, super Preis- Leistungsverhältnis, das passt. Schade ist, dass die Wiese an der Werra nur für die Zeltleute da ist, auch gibt es keine Badestellen.  Ein paar Tage später wussten wir auch warum…….in der Werra wird nicht gebadet! Auch kein Hund sollte da rein, denn sie hatte viel zu wenig Wasser, ihre Fließgeschwindigkeit ließ zu wünschen übrig, deshalb war sie sehr schmutzig. Da will man dann auch nicht mehr rein, auch nicht bei 35 Grad, denn genau die hatten wir schon im Schwarzwald und hier auch. Puuuhhhhhhhh…….Schwitz!!! Unternehmungen fielen sehr schwer, trotzdem sind wir einen Tag mal aufs Rad und den Werratalradweg in Richtung Eschwege gefahren. Ging erstmal gut aber dann nicht mehr. Die Sonne brannte gnadenlos von vorn und oben, nöööö….Urlaub soll Spaß machen und nicht weh tun  🙄  Dann lieber ab in den Biergarten in Allendorf  😆 

Ich schrieb bereits, dass wir uns eine Stadt aussuchten, gewonnen hat Eisenach. Warum? Ich war da einmal als Kind, noch mit Esel zur Wartburg und so….und Hendrig war noch nie in Eisenach. Schlechte Begründung, denn in Kassel und Göttingen waren wir beide auch noch nicht, auch nicht auf einem Esel, aber wir haben beide schon mal in Bad Hersfeld eine Bratwurst gegessen und ein CD gekauft!…..jaja, da kamen wir vom Frankfurter Flughafen und machten einen Pause in Bad Hersfeld um das damals brandneue Album „Blue“ von Simply Red zu kaufen. Wir kamen aus Thailand zurück und als uns in Bad Hersfeld zwei Leute mit Bratwurstbrötchen entgegen kamen, wussten wir, dass zwei Wochen ThaiEssen auch mal vorbei sein müssen. Nordhausen und Mühlhausen kamen nicht in die engere Auswahl, weil uns beiden dazu nicht viel einfiel. Nordhausen Schnaps und Mühlhausen???? Also auf nach Eisenach am 29.07., einem Sonntag. Wir wollten auf den Spuren von Luther und Bach wandeln…..aber…..das wollten gefühlt Millionen andere auch! Eisenach scheint eine Metropole in Thüringen zu sein. Die Wartburg ist ein Magnet….Busse mit Japanern…..und jeden Menge fremde Autokennzeichen, auch gelbe! Das war wohl nix, keinen Parkplatz an der Wartburg und keinen in der Nähe der Wartburg. Die Esel sahen auch nicht glücklich aus und wir hatten definitiv! keine Lust, bei 35 Grad die Berge stundenlang hoch zu laufen. Was machten wir? Wir schauten uns die Stadt an, eine sehr gute Entscheidung. Es gab Thüringer Bratwurst und Schatten in der Stadt, es ließ sich gut aushalten. Und Eisenach ist sehenswert, ein hübsches thüringisches Städtchen. Herr Johann Sebastian Bach ist dort geboren, im Geburtshaus, dem Bachhaus (logischerweise sehr alt mit einem unlogischerweise neumodernen Anbau) ist ein entsprechendes Museum. Und weil wohl ein Herr Martin Luther ab 1521 auf der Wartburg die Bibel aus dem griechischem und hebräischem ins mittelhochdeutsch übersetzte, hat Eisenach auch ein Lutherhaus. Hier soll Herr Luther mal gewohnt haben….Schönes Fachwerkhäuschen….wie viele andere auch in Eisenach! Wie gesagt, wer in der Gegend ist, sollte sich Eisenach ruhig mal anschauen. Die Wartburg auch, das müssen wir unbedingt nachholen.

Ach eines noch zu Eisenach, Kaufkraft hat die Region um Eisenach, dank der Opel- Werke. Auf jedem Fall scheint die Kaufkraft deutlich höher zu sein, als in Anklam in Mecklenburg- Vorpommern  😉 

Und dann war auch plötzlich schon Montag, Abreise- bzw. Reisetag. Wir machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück und einer schnellen pack-ein-und-häng-an- Runde auf den Weg ins Havelland, unserer letzten Station der diesjährigen Sommerrundreise. Ich werde berichten und zwar in Kürze. Bis dahin, viele Grüße an alle, die dies lesen und mich kennen, die dies lesen und mich nicht kennen, die dies lesen und mich nicht kennen, aber Hendrig kennen, die dies lesen und uns gern kennen lernen wollen und auch an die, die dies lesen und uns nicht kennen lernen wollen, aber trotzdem lesen!

Nachtrag: Ich habe gar nicht über Mailo geschrieben. Trotz der Hitze und der fehlenden Bademöglichkeit, hat der Bursche seine Sache auch im Werratal, bzw. auf dem Zeltplatz gut gemacht. Und die morgendliche Mailorunde war auch hier unsere Zeit zusammen in der Natur…

 

 

 

Deutschlandrundreise Sommer 2018 – Schwarzwald

Da es mit der Berichterstattung während des Urlaubs aus bekannten Gründen nicht funktionierte – kein WLAN und/oder Funkloch – gebe ich jetzt mal Gas und schreibe heute auch noch über unseren Aufenthalt im Schwarzwald. Bleiben noch zwei Stationen übrig, Werratal und Havelland, die folgen in der kommenden Woche. Nun zum Schwarzwald…

Wir waren in Neuhausen, genauer gesagt in Schellbronn. Hier befindet sich direkt neben einem wunderbaren Freibad der Campingplatz, den wir auserwählten für einen 3- tägigen Aufenthalt (4 Übernachtungen) im Schwarzwald. Der Platz sollte nicht soweit entfernt sein vom Wohnort von Kind drei, da war die Auswahl schon sehr eingeschränkt. Gern hätten wir was am Neckar, allerdings haben wir keinen passenden Platz gefunden. Nur Wohnmobilstellplätze! Deshalb also Neuhausen, ca. 80 km vom Wohnort von Kind drei entfernt. Die Fahrt von der Eifel in den Schwarzwald am Sonntag, dem 22.7. war etwas anstrengend. Viel los auf den Autobahnen, noch dazu Formel 1 – Rennen auf dem Hockenheimring…An was man aber auch alles denken muss, wenn man solche Rundreisen plant. Neben den sowieso schon sehr vielen Reisenden kamen nun noch tausende Rennbegeisterte!

Irgendwann kamen wir an bei Familie Frech im Schwarzwald und uns wurde vom Herrn an der Rezeption sehr professionell unser Stellplatz zugewiesen, uns die Schrankenmarke ausgehändigt und kurz was zu den Brötchen am Morgen (die obwohl immer gleich, jeden morgen anders kosteten !) und zur Platzordnung gesagt. Das alles hörte sich in etwa so an:

Weckle gibd´s ab achd im cafe nebenan……die schränklezeid isch von 7 in der früh bisch 10 Uhr am abend….i mache ihna jedzd die Schränkle uf der andera Seide uf, noh komma Sie oifacher rum…..wenn se gloi links rumfahra, noh am end der Schdros wiedr rechds bis ganz hoch der vorledzde Bladz…..schöna Ufenthald bei uns….un wenn sie no Fragen han, melda sie sich oifach bei uns… 🙄  🙄  🙄 

Wir fanden unseren Bladz auch so, warn ja Nummern dran und einen Bladzblan hatten wir ja auch bekommen. Also los hin da……sehr eng, aber wir haben ja nicht nur Klima im Fentino, nein sogar einen Mover an der Achse. Und eine Fernbedienung, so konnten wir mal ganz lässig den Fentino da reinbuchsieren…..Ha, an alle, die schon neugierig da rumsaßen und hofften, dass wir niemanden um Hilfe bitten. War ja warm……heiß und hohe Luftfeuchtigkeit…..grrrrrrr…….da macht das Aufbauen so richtig Spaß, aber als wir fertig waren, kam ein Regen. Und es gab eine Schnitzelkneipe auf dem Platz, hin da! Ein Dauercamper erzählte mir, dass wenn wir vorhaben einen Ort zu besuchen, dann Calw auf keinem Fall Pforzheim! 

Wir hatten den vorletzten Platz in der Reihe, hinter uns stand nur noch ein Wagen…..aus der Schweiz! Drei Schweizer mit zwei deutschen Schäferhunden. Na wenn das nicht lustig wird. Urrrmell und Ammmeeeliii, die Schäferhunde, haben was gegen Weimaraner. Deshalb ist Mailo auch immer wieder hin, um das zu für sich zu klären. Nix zu machen, die beiden haben was gegen anders aussehende! Hunde! Unsere Schweizer Nachbarn sind am kommenden Morgen losgestürzt, um einen Sichtschutz für ihr Lager zu besorgen. Haben auch eine ca. 1,40 Meter hohe mobile Wand aufgestellt, damit Urrrrmelll und Ameeeeeeliiii und vor allem Herrchen und Frauchen und noch ein Herrchen endlich Ruhe haben vor unserem neugieren Jagdhund. Der doch nur mal kurz Guten Tag sagen wollte…..egal, wir haben dann nur noch gehört, was sich Schweizer so erzählen und wie sie mit Schäferhunden reden…….

Am Montag erreichte unser Thermometer dann bereits 35 Grad, wir hatten uns mit Kind 3 verabredet und holten es von der Arbeit ab. Es marschiert ja auf Krücken dahin, Sportunfall vor einiger Zeit. Wir verbrachten den Abend auf dem Zeltplatz und brachten das Kind dann zu sich nach Hause. Eine „schöne“ Fahrerei war das ja, aber das Kind kann ja nicht selbst fahren zur Zeit. Am Dienstag dann noch wärmer, puhhhh, da ging dann nur noch Freibad.  Mittwoch besuchten wir Calw, die Hermann Hesse Stadt. Fachwerk wohin das Auge schaut und Herr Hesse steht auch überall rum….

Hübsches Städtchen Calw, irgendwo im Schwarzwald. Den Mittwochabend verbrachten wir auf dem heißen Balkon bei Kind drei und haben den Gasgrill angefeuert. Schöner Abend, kurzer Abend, weil das Kind ja arbeiten musste und muss und wir auch noch wieder 80 km zurück zu Urmeelllll und Ameeeeliii wollten. Mailo war mit! Mit ihm konnte man gut durch den Schwarzwald laufen, jedenfalls am Morgen, wenn es noch nicht so heiß war. Aber ins Freibad durfte er nicht  😉 und sonst war da kein Bach, See oder Tümpel zu finden. So blieb uns immer nur der Hochbehälterweg, ein schöner Spaziergang morgens und abends. Am Donnerstag war dann schon wieder Aufbruch, kurzes Frühstück noch und dann ging es los in Werratal.

Fazit Schwarzwald: Der Campingplatz ist sehr gepflegt und durch die Parzellierung ist die Standrichtung vorgegeben. Man hatte den Blick auf die Rückseite des Wagens vor einem. Also Urrrmmmeeelllll und Ammmeeeliiii sahen die Kloseite vom Fentino! Das Schnitzelrestaurant war Spitze, da wurden die Schnitzel noch selbst gekloppt und wenn man das Gericht Schnitzel mit schwäbischem selbstgemachten Kartoffelsalat bestellt, bekommt man zwei Schnitzel mit wirklich sehr, sehr leckerem und ganz anderem Kartoffelsalat, als ich ihn kenne. Es heißt hier: Schnidzl mid schwäbischem Grombiirasalad….und was der Schwabe nicht aufisst, lässt er sich selbstverständlich einpacken. Sagten die netten Gäste am Nebentisch… Mir würda des Schnidzl gern midnehma, bagga Sie´s bidde oi! So ähnlich müsste das wohl heißen, aber das Schwarzwaldmädel hat uns auch so verstanden. Glück gehabt!

Die Sanitäranlagen waren soweit in Ordnung, aber auch hier gab es den einen oder anderen Camper, der sich nicht an die Hausordnung hielt. Viele hatten gelbe Kfz- Kennzeichen, kann aber auch Zufall gewesen sein  👿 

Das Freibad gleich dran am Platz war natürlich und auch grad bei diesen Temperaturen das Highlight. Da ließ es sich gut aushalten. Unser Aufenthalt im Schwarzwald war etwas zu kurz, um ein aussagekräftiges Statement abgeben zu können, schlecht war es nicht dort, nur viel zu heiß! Ich würde aber wieder dorthin fahren, soviel kann ich schon mal sagen. 

 

Deutschlandrundreise Sommer 2018 – Eifel

Und schon ist es soweit, wie doch die Zeit rennt. Im Urlaub ticken die Uhren irgendwie viel schneller……Etappenziel zwei unserer Deutschlandrundreise war die Eifel. Als ich seinerzeit die Rundreise plante, wusste ich gar nicht wo die Eifel ist. Wir waren in Nordrhein- Westfalen, genauer gesagt in Nideggen, eine kleine Stadt im Kreis Düren. Nideggen liegt am Nordrand der Eifel, hoch oben über dem Rurtal. Die Rur hat ihre Quelle in Belgien, fließt durch NRW und mündet in Holland in die Maas. Wir haben unterhalb von Nideggen, direkt an der Rur einen wunderschönen Stellplatz bekommen, schöner ging nicht. Wir waren auf dem Campingplatz in Hetzingen, wie gesagt an der Rur und schauten hinauf auf die Burg Nideggen. Wahnsinn! Wirklich, richtig, richtig schön dort. Mailo kam nicht so richtig klar mit den Paddlern, die hier vorbei kommen. Er verstand nicht, wieso dort was am Wohnwagen vorbeischwimmt, was er nicht retten darf! Die Rur wird  besonders geschützt, beispielsweise durch das Paddelverbot von Februar bis 15.07. eines Jahres. Und sie ist verdammt kalt…..uns wurde was von 11 Grad Wassertemperatur erzählt….

Der Campingplatz hat eine Besonderheit….da kommt kommt niemand darauf, der hier noch nicht war…….es fährt ein Zug alle halbe Stunde quer über den Platz. Die Schranken sind immer zu und wenn man so wie wir, einen Platz auf der anderen Seite hat, dann muss man bis vor die Schranken fahren und hupen. Es kommt jemand auf einem e-bike angesaust und macht die Schranken auf. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es einen Tunnel. Nach 22 Uhr ist Hupen verboten, da kommt dann keiner mehr, um die Schranke aufzumachen. Dann muss das Auto die Nacht über draußen bleiben. So auch in der Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr. Frau Anmeldung sagt, am besten ihr hupt immer viertel vor oder viertel nach. Wenn sich alle dran halten, muss sie nicht so oft mit dem Bike an kommen.  😆 

Nach dem Aufbau und dem Ausrichten des Fentinos erkundeten wir noch schnell mal den Platz, das Waschhaus, die Kneipe am Platz und die möglichen schnellen Gassiwege, für den Fall, dass es mal ganz schnell gehen muss mit Mailo. Alles perfekt, die Kneipe war so lala, aber für den ersten Abend auf ein Bier und ein Happen zu Essen reichte es. Noch kurz mit den Platznachbarn geschnackt, ein nettes Paar aus Aachen, also von quasi um die Ecke, dann war der Ankunftstag in der Eifel auch schon vorbei. Vor uns lagen nun 4 Tage in der Rureifel.

Am nächsten Morgen ging es wie gewöhnlich immer los zur ersten Mailorunde des Tages…..

 und wenn es sehr heiß war morgens, dann ab in die Rur. Das auch zwischendurch und abends, ganz, wie der Herr es gern hätte. Er hat ja Urlaub, da darf es gern von allem etwas mehr sein

Was sind schon vier Tage für eine Gegend, wie die, in der wir uns befanden? Nideggen stand selbstverständlich auf dem Plan, vor allem die Burg, auf die wir ständig schauen konnten. Also auf nach Nideggen…Auf dem Weg hoch zur Burg gab es viel zu sehen, u.a. eine schöne und sehr imposante Kirche.

Als wir dann oben auf dem Burggelände ankamen, hielten wir gleich mal Ausschau nach dem Campinglatz. Wenn wir unten die Burg oben sehen, dann müssen wir ja eigentlich auch von oben den Fentino auf dem Platz sehen???

Aber wir konnten ihn nicht sehen, war ja klar. Auf dem ersten Bild sieht man ganz links die Rur, dann die vielen Bäume an der Rur und von oben betrachtet, steht der Fentino unter den Bäumen. Die Burg ist sehr beeindruckend und wer mal in der Gegend ist, sollte sich Nideggen und die Burg ruhig mal anschauen.

Nach einer kurzen Pause in Nideggen (so bergauf ist für uns Flachländer anstrengend, noch dazu bei Hitze und etwas untrainiert  🙄 )

haben wir und entschlossen, doch mal schnell zum Rursee zu fahren, damit wir ihn wenigstens mal gesehen haben. Mailo war inzwischen soweit trainiert  😉 , dass wir ihn bis zu fünf Stunden allein im Fentino lassen konnten. Er bewacht unsere Wohndose, natürlich haben wir für angenehme 22 Grad im Fentino gesorgt….Klimaanlage…..Wenn Camping, dann vom Feinsten!  😀 

Am Rursee dann wurde uns die Schönheit der Region nochmal so richtig nahe gebracht. Und da wir nicht nur am Rursee sein wollten, sondern auf dem Rursee, war die Frage: Dampferfahrt oder Tretboot? Wir nahmen Tretboot von wegen untrainiert und so weiter…..

Eine Stunde Tretboot fahren, pralle Sonne von oben und untrainiert, das war nicht ohne! Und für nur eine Stunde Wasser treten waren wir im Anschluss ganz schön kaputt. 

Unser zweiter Ausflug ging nach Aachen. Empfehlung unseres Platznachbarns…. und in Aachen war wir auch noch nie. Los ging es, Infosuse schickte uns auf dem kürzesten Weg und ohne Autobahn dorthin. Wir hörten Gott sei Dank rechtzeitig in den Nachrichten, dass die A irgendwas nach Aachen verstopft sei….Warum wundert mich das nicht? Unser gewählter Kurs führte uns für 3 Minuten durch Belgien, als wir das merkten, waren wir schon wieder in Deutschland. Parkhaus im Zentrum hatte noch einen Platz für uns und rein ins Gewimmel. Aachen hat einen Dom! Um ihn und um das in unmittelbarer Nähe gelegene Rathaus dreht sich hier alles. Ringsherum ist Fußgängerzone und alles ist überschaubar und gut zu Fuß zu schaffen. Aachener Printen wohin das Auge schaut….natürlich haben wir auch welche gekauft. Im Dom waren wir auch, Foto verboten! Aber immerhin Eintritt frei. Und da wir an einem Samstag da waren, wurde auch wie wild geheiratet dort. Im Rathaus und im Dom. 

Die beiden ersten Bilder sind ein Hinweis auf die Nähe zu Belgien, belgisches Konfekt wurde auch an jeder Ecke verscherbelt!

Aachen hat aber auch den Elisenbrunnen, eine umbaute Quelle, aus welcher 53 Grad warmes Wasser sprudelt…..Jede Menge berühmte Leute waren schon da kuren…..wer Lust hat, kann sich die Tafeln ja mal genauer ansehen und durchlesen

Aachen ist sehr sehenswert. Eine hübsche historische Altstadt, um die sich die Fußgängerzonen schlängeln und natürlich auch das ein oder andere Kaufhaus befindet, welches auch in Rostock steht. Oder in Hamburg, in Köln und Leipzig…..und überall.

Aber den hier, den haben wir so noch nicht erlebt. HansWurst! Eine Bratwurstkneipe der etwas anderen Art. Man musste seinen Namen sagen (vor- oder Nachname ist egal)…..Wenn das bestellte Wurstgericht fertig war, dann schrieb jemand: „HansChristian bitte“ …..Bei uns schrie jemand: „HansLeube“……totlach…..

Nicht nur die Zeit in Aachen verging blitzschnell, nein der gesamte Aufenthalt war so schnell vorbei! Was sind schon vier Tage in der Eifel? Man sollte sich unbedingt mehr Zeit nehmen für diese schöne Gegend. Auch wenn der Campingplatz am Wochenende dem Massentourismus zum Opfer fällt. Plötzlich waren dort an der Rur, wo vorher noch unser Tisch und unsere Stühle standen, eine Familie mit zwei oder vier Kindern im Zelt. Der Blick auf die Rur war nun versperrt von der Familie, die mit übergroßen Schwimmtieren und anderen aufblasbaren Dingen wie riesige Sessel und Liegen anreisten und wohl nur für ein Wochenende blieben. Diskretion gibbet net auf dem Camping… wat mut, dat mut…Et hätt noch immer jotjejange!

Fazit: Schön war es in der Eifel. Es war noch nicht ganz so heiß, also man konnte noch gut was unternehmen. Der Campingplatz war okay, unser Stellplatz war der Hit! Die Kölner Familie hat uns zwar etwas zu dolle an ihrem Leben teilnehmen lassen, aber grundsätzlich finden wir es gut, wenn diese Leute sich im Freien aufhalten und so die Kinder weg von den Flimmerkisten holen. Auch wenn Muddi nur in ihrem riesigen aufblasbaren Sessel lag, auch nur mit dem Handy machte und ohne Hilfe nicht aus dem Sitzding kam. Die Sanitäreinrichtungen haben auch sehr unter dem Andrang der Kurz- und Durchreiseurlauber gelitten….an die Vorschriften wird sich kaum gehalten….von wegen was in die Eimer soll und nicht daneben….oder nur mit Badeschlappen in die Duschbereiche…..entweder die Leute können nicht mehr lesen oder aber sie ignorieren Vorschriften einfach. Naja Respektlosigkeit ist eine Eigenschaft, die immer mehr zur Umgangsform wird und leider nicht nur auf dem Campingplatz auftaucht! So….Eifel aus! Am Sonntag 22.7. war dann Abfahrt in den Schwarzwald. Dazu mehr im nächsten Bericht.

Deutschlandrundreise Sommer 2018 – Weserbergland

So, da bin ich wieder….und zwar sitze ich in der wunderschönen Eifel an der Rur (nicht die Ruhr, von der ich dachte, sie wäre hier… ) 😎 nein eben die Rur in der Eifel. Mehr dazu im zweiten Teil des Reiseberichtes!

Der erste Teil meines Berichtes beschreibt unseren Aufenthalt im Weserbergland, genauer gesagt in Hameln, der Rattenfängerstadt. Am Freitag dem 13.07.2018 sind wir los, Fentino hatten wir bereits zu Hause, brauchten ihn also nur noch anhängen. Klamotten und der ganze andere Kram war schon drin und Mailo hüpfte so schnell in das Auto, man konnte meinen, er wüsste, dass es nun in einen dreiwöchigen Urlaub geht. Und das es Freitag der 13. war, störte uns weniger. 397 km sagte Navi, bei einem Hunderterschnitt wären das 4 Stunden plus eine Mailostunde, um 15.00 Uhr schätzten wir, sind wir da. Nix da, es war dann doch schon 16.30 Uhr als wir den Campingplatz in Hameln erreichten. Warum? Staus auf den Autobahnen, besonders schlimm hat es wohl die A7 erwischt. Rechtzeitig entschieden wir uns für die Variante Bundes- und Landstraßen. Nicht nur wir….. 😥 nein viele andere auch. Und dann noch die ganzen Erntefahrzeuge, da war für uns ein Überholen eher schwierig bis unmöglich. Manche machten sich noch einen Spaß, so wie diese Jungs mit den Mopeds vor uns

IMAG2828

welche gutgelaunt und NEBENEINANDER vor uns her tuckerten….Schnell über die Elbe

IMAG2822

IMAG2824

Das mit den Bildern geht irgendwie immer noch nicht, da stimmt was nicht! Weiter im Text….

Wie gesagt, wir waren gegen 16.30 Uhr am Campingplatz, Guten Tag! Wir sind´s…wir hatten einen Platz an der Weser reserviert! Hmm, sagte die nette junge Dame, da müssen se mal schauen, ob da noch was frei ist 😡  Wie bitte? Warum reservieren wir denn? Bzw. Sie schrieben doch, dass Sie sich melden würden, wenn etwas nicht so sein kann, wie es sein sollte….! Das fängt ja schon gut an…..aber keine Panik, es fand sich eine Lücke am Ende des Zeltplatzes, erste Reihe, direkt an der Weser.

IMAG2834

IMAG2833

IMAG2835

Es war nur eine riesige Wiese zwischen uns und der Weser, aber diese konnte man gut für mal schnell mit dem Hund gehen nutzen. Und der Hund liebte es, seinen Schwimmdummy aus der Weser zu retten. Es waren an der Badestelle (da haben tatsächlich Menschen gebadet) aber auch noch andere Hunde, die auch Mailos Dummy retten wollten, das gefiel dem Hundi gar nicht! Deshalb gab er stets alles, um erster am Dummy zu sein. Alle Achtung, da staunten nicht nur die Vierbeiner….Ich hörte, wie eine Zweibeinerin zu einer anderen sagte: „Kannst ruhig rein in die Weser, sieht dreckig aus, ist auch dreckig, kühlt aber ab, nur die Badeklamotten, die riechen dann komisch!“ 😯 

Der Campingplatz gehörte Herrn Üdüli Güdüli aus vielleicht Anatolien. Dort hat er wohl auch seinen WLAN- Server stehen, denn unser Amazon Fire TV- Stick sagte: „Sie befinden sich im Ausland, der Fire- TV- Stick ist nur innerhalb Deutschlands zugelassen!“ Wie bitte? Hameln ist also nicht in Deutschland….unsere Deutschlandrundreise begann irgendwo ausserhalb von Deutschland 😡 ???

Am nächsten Morgen bin ich sofort zur Rezeption, da die nette Dame meinen Ausweis einfach so einbehalten hat, weil ich nicht sofort bei Anreise und das auch noch in bar zahlen konnte/wollte. Sie meinte, das wäre bei Ihnen so üblich, weil es immer mehr „Zechpreller“ gäbe….! Ich bekäme meinen Ausweis zurück, wenn ich den Gesamtpreis in bar gelöhnt hätte. Der Preis kam mir gleich auch komisch vor…..denn auf der Webseite stehen andere Zahlen. Ich bemerkte eine kleine Rechenschwäche bei der Dame….17 und 4 und 2,50 und 9 macht 40! Ich weiß, wer sich jetzt an dieser Stelle „totlachen“ wird….Lieben Gruß an meine Kollegin JPR…. 😛 

All das wollte ich am nächsten morgen klären. Und ich hatte Glück….Herr Üdüli Güdüli war persönlich anwesend….und hat sich schon gewundert, warum da ein Ausweis liegt. Und 40 stimmt schon gar nicht und ja das mit dem Internet geht vielen so und überhaupt. Gute Frau, weil sie es sind, für sie und nur für sie….spääääschel Preisss……macht 30, aber in bar …na klar, habe ich gemacht und das anatolische WLAN wollte ich sowieso nicht mehr.

Der Platz an sich ist eher ein Transitplatz. Ständige An- und Abreisen von Engländern, Dänen, Schweden und Norwegern, ach und Holländern natürlich, Radwanderern mit Zelten usw. . Aber der Platz ist sehr gepflegt und das Sanitärhaus ist schon was Besonderes. Alles sehr schick und sehr ungewöhnlich, sehr sauber, sehr schön alles in allem. Bilder von diesem abenteuerlichen Sanitärhaus könnt Ihr auf der Webseite des Campingplatzes sehen.

https://www.campingplatz-hameln.de/

Die Rattenfängerstadt Hameln ist bekannt durch die Story um den….naaaaa……jawoll Rattenfänger. Die Sage um den flötenden Rattenfänger sagt, dass Herr Bunting, der Rattenfänger, im Auftrag der Stadt Hameln, die Ratten fangen sollte, da diese zu einer Plage wurden. Herr Bunting tat genau das, aber Hameln wollte ihm seinen Lohn dafür nicht geben. Da holte er seine Flöte oder sowas und flötete schön, und zwar so schön, dass alle Kinder (über 200) das toll fanden und ihm folgten in die Berge und nie wieder zurückkehrten. Nur zwei, eins blind, eins stumm oder so…..wie dem auch sei, Hameln macht damit heute wohl richtig Geld. Aber eigentlich sollten sie da gar nicht so stolz drauf sein….Mythos, Sage, Wahrheit…..das Internet sagt alles, ist möglich.

In Hameln war grad Bierfest, wir sind am Samstagabend mal schnell mit den Rädern in die Altstadt gefahren und schauten uns das Spektakel mal an.

IMAG2849

IMAG2847

IMAG2846

IMAG2842

IMAG2840

IMAG2856

Eine nette kleine Altstadt, viel Fachwerk und ganz viele Hinweise auf den Rattenfänger. Die Rattenfängerapotheke, die Rattenfängerdrogerie, das Rattenfängercafe, das Restaurant zum Rattenfänger, die Rattenfängerhalle, Rattenfängergasse, Rattenfängerbrücke, all das gibt es wohl in der Rattenfängerstadt. Man kann es nicht übersehen. Vor jedem Laden hängen oder liegen Ratten aus Gummi, aus Plüsch, aus Mehl….

Wer sich im Weserbergland aufhält, sollte sich diese Stadt ruhig einmal ansehen, ganz nett. Wir sind noch zweimal dort gewesen, allerdings nur auf Durchreise mit unseren Rädern auf ein Päuschen im Biergarten. Denn wir haben den Weserradweg in beide Richtungen getestet. Von diesen beiden Touren kommen jetzt Bilder, wir sind beide Tage ca. 30 km durchs Weserbergland gefahren. Auch am skandalösen AKW Grohnde vorbei. In unmittelbarer Nähe von Hameln, in Grohnde, befindet sich dieses AKW! Pannen gibt es dort wohl öfter, so sagt das Internet. Aber 2021 soll es endgültig vom Netz gehen, ICH BIN DAFÜR!

IMAG2891

IMAG2884

IMAG2882

IMAG2880

IMAG2879

IMAG2877

IMAG2875

IMAG2873

IMAG2890

IMAG2889

Wir wollten mit der Fähre über die Weser, um auf der anderen Seite des Flusses nach Hameln zurückzukehren. Die Fähre über die Weser ist in Grohnde und hat montags frei! Da haben wir nicht schlecht gestaunt! Ob die Fährmänner am Montag immer Überstunden nehmen?

IMAG2887

IMAG2888

So wurde dann aus dem Hinweg auch der Rückweg. Montags hat die Fähre frei tsssss….

Mailo bekommt seine zwei Touren am Tag, eine gleich in der Früh, das ist dann immer mein Frühsport und seiner auch. Eine gute Stunde laufen wir dann durch Wald, Feld oder was sich grad so bietet. Am späten Nachmittag gibt es dann noch eine Runde, etwas länger und mit Trainingseinheiten was das Dummy suchen, bringen und ablegen angeht. Gern auch in Verbindung mit dem Wasser, was bei den derzeitigen Temperaturen auch dem Hund sehr gut tut. Auch hier in der Eifel ist es sehr heiß….nur mal so schnell eingeschoben…

Von meiner Morgenrunde gibt es ein paar schöne Fotos, diese zeige ich Euch jetzt und unsortiert.

IMAG2869

IMAG2868

IMAG2867

IMAG2866

IMAG2865

IMAG2862

IMAG2861

IMAG2860

IMAG2857

IMAG2870

IMAG2871

Am Dienstag dem 17.07.2018, gestern, sind wir dann wieder losgezogen. Wir haben wunderbar und fix alles wieder verstaut, Hund rein, Fentino ran und ab ging es zur A2 Richtung Dortmund. Verkehrsnachrichten: A2, Hannover Richtung Dortmund….12 km Stau nach einem ELKAWEE-Unfall….jawoll und weiter A2 Hannover Richtung Dortmund…..Baustelle 1 und weiter… Baustelle 2 und weiter Baustelle 3 und so weiter und so weiter……wie im Mai auch schon, es wird gebaut und gebaut und es staut sich und es staut sich…..Hauptsache der Bund zahlt den Bauleuten auch alles, sonst kommt der Rattenfänger!

Das soll es dann auch schon gewesen sein, wenn wir Etappenziel drei, den Schwarzwald erreicht haben, schreibe ich über unseren momentanen Aufenthalt in der Eifel. Bis dahin, viele Urlaubsgrüße von den Leubis und ihrem Hund!