Deutschlandrundreise Sommer 2018 – Havelland

Heute nun endlich schreibe ich das von vielen schon erwartete Finale unserer Sommerrundreise durch Deutschland. Wir sind schon beim Planen der nĂ€chsten Sommerrundreise  😎 Spreewald, DreilĂ€ndereck (Deutschland, Polen, Tschechien), dann entweder durch Tschechien nach Bayern in die Pfalz oder durch Polen hoch an die Ostsee. Das muss noch entschieden werden. Jetzt aber zum Havelland, der letzten Station unserer Rundreise. Die Abreise im Werratal und die Fahrt ins Havelland funktionierten problemlos. Da es sehr, sehr heiß war, war die Fahrt im klimatisierten Zugpferdchen sehr angenehm. Man beachte die Temperaturanzeige unten links….. 🙄 

PĂŒnktlich in der frĂŒhen Nachmittagshitze erreichten wir den Campingpark Buntspecht in Stechow Ferchesar mitten im Naturpark Westhavelland. Sehr unkompliziert und freundlich wurden wir zu unserem Stellplatz begleitet, welcher fast! direkt am See lag. Der Campingplatz befindet sich  am Hohennauener See und dies auch noch mitten im Wald. Wie schön fĂŒr Mailo und uns, die Hunderunden waren schon mal gesichert

und Baden ging es nun auch tĂ€glich. Zumindest der Hund konnte sich so tĂ€glich abkĂŒhlen. Kurz nach der Ankunft lernten wir unsere Stellplatznachbarn kennen, eine nette Familie mit zwei MĂ€dels und einem Hund. Das war zunĂ€chst unspektakulĂ€r, wĂ€re da nicht die Sache mit dem Hund. Dieser Hund ist ein Weimaraner, nun gut, sie tauchen ja auch immer öfter als Familienhunde auf. Aber dieser Weimaraner ist auch ein RĂŒde (das war zu 50 % zu erwarten  😉 ), aber dass dieser WeimaranerrĂŒde auch zwei Jahre alt ist und Mailo heißt, damit war ĂŒberhaupt nicht zu rechnen. Allerdings weiß ich nicht, ob die Schreibweise gleich ist….jedenfalls haben Nachbarmailo und Mailo gleich mal Kontakt aufgenommen und sich fĂŒr die Zeit unseres gemeinsamen Aufenthaltes nicht aus den Augen gelassen 😯 💡 Wir sind mit den Jungs zusammen zum Baden, sie verstanden sich sehr gut und haben sich beide nicht wirklich gezankt. GefĂŒhlt standen sie immer im Wettbewerb, jeder wollte der erste sein, der schnellere sein und dem jeweils anderen Mailo zeigen, ich bin erster!

Der Platz, das schrieb ich bereits, war wunderbar gelegen, auch wenn die Trockenheit aus dem Nadelwaldboden eine staubige Angelegenheit „zauberte“ , welche zum Ende unserer Rundreise den Fentino noch mal so richtig verschmutzte. Und als es dann auch noch in der vorletzten Nacht zu einem deftigen Unwetter kam, hatten wie den Salat. Schlamm vor der TĂŒre und Stromausfall…..nur gut, dass die Sonne am letzten Tag wieder erbarmungslos brannte und wir so alles einigermaßen trocknen konnten. Der Buntspechtplatz ist riesig groß, aber die Logistik passt! Das Personal ist sehr freundlich, es gibt ein nettes Restaurant auf dem Platz, Bootsverleih (Ruder-, Tret- und Motorboot), alles mögliche an Campingzubehör und selbstverstĂ€ndlich auch eine kleinere Auswahl von Waren des tĂ€glichen Bedarfs. Man muss sich im Vorfeld entscheiden, will man möglichst nah an den See, dann ist es sehr weit zum Waschhaus. Da wir die FahrrĂ€der bei hatten, sind wir mit denen zum Duschen gefahren, dass war dann in Ordnung so. Die PlĂ€tze sind durch entsprechende Markierungen in LĂ€nge und Breite begrenzt, aber da jeder seinen Wagen irgendwie stellte, wirkte das Ganze etwas durcheinander. War allerdings auch egal, denn man zog mit seinem „Hocker“ sowieso stĂ€ndig um den Wagen herum, immer auf der Suche nach Schatten. 

Eine Radtour sollte sein, wir entschieden uns fĂŒr die nahe gelegene Stadt Rathenow (Optikstadt). Warum Stadt der Optik, das mĂŒsste ich jetzt nachschauen. Wir haben die Stadt nicht so grĂŒndlich unter die Lupe  😉 genommen, um die Verbindung zwischen Rathenow und der Optik zu erkennen. Die Radtour dorthin war super, immer auf Radwegen und Radstraßen, durch Wald und Flur, Spitze auch wenn ich sehr schwitzte  😆 

Am nĂ€chsten Tag fuhren wir mit dem Auto nach Semlin, einem kleineren wunderschönen Ort auf der anderen Seeseite. Viele Hotels, Golfplatz und so weiter, darauf hat sich der Ort eingestellt. Bootsverleih, Marina, alles da. Eisbuden und BiergĂ€rten natĂŒrlich auch. Da gab es dann ein Bierchen im Biergarten und ein Eis von der Eisbude. NatĂŒrlich alles und immer im Schatten…..

Plötzlich war die Zeit im Havelland vorbei und damit auch unserer Sommerrundreise. Wir packten am 03.08.2018 unsere sieben Sachen und machten uns auf den Heimweg. So schnell ist Urlaub vorbei!  ➡ 

 

Vielen Dank an alle, die immer mal wieder reinschauen in meine Schreiberei. Ich werde weiterhin aus den Urlauben und den Zeiten dazwischen berichten, der wöchentliche RĂŒckblick wird demnĂ€chst wieder starten. Unseren Fentino ziehen wir am 01.09.2018 nach Sternberg,

https://zweileubisundeinhund.de/camping-in-sternberg-ostern-2018

hier gefiel es uns so gut, dass wir uns ĂŒberlegten den Herbst, zumindest einige Wochenenden, dort zu verbringen. Und mal zu schauen, ob der heiße Sommer 2018 das Esspilzaufkommen verringert oder vergĂ¶ĂŸert hat. Die einen sagen so, die anderen sagen so…..

 

Campen in der Toskana – Mai 2018 Teil 3

Willkommen im dritten Teil unseres Campingberichtes…….Los geht es! Abfahrt Gardasee am Freitag dem 04.05.2018. Strömender Regen, die ganze Nacht schon! Der Platz war so aufgeweicht, dass zu befĂŒrchten war, dass wir Fentino gar nicht bewegt bekommen. Mit Ziehen und Schieben wird das nichts…..Der gut strukturierte Campingplatz Fontanelle hat selbstverstĂ€ndlich ein KassenhĂ€uschen, ab 8.00 Uhr geöffnet fĂŒr alle Abreisenden. Die freundliche Kassiererin bot an, bei Schwierigkeiten den Mann mit dem Traktor zu rufen. Der zieht den Fentino da raus. Da war ich aber froh, auch wenn es Frau Freundlich nicht in erster Linie um unsere Schwierigkeiten ging, sondern vielmehr um den Platz. Der könnte nĂ€mlich stark beschĂ€digt werden, wenn wir das selbst ĂŒbernehmen….Wir haben es aber selbst ĂŒbernommen und dank unserer Rangierhilfe kam Fentino brav aus dem Stall  😆 Mailo und ich warteten im Auto, wir waren schon sehr durchnĂ€sst, unser Chauffeur musste den Wagen noch anhĂ€ngen. Dann aber ging es los, tschĂŒss Gardasee…..ab in unsere geliebte Toskana. Außer das am Gardasee die Autokarawane schon wieder unterwegs war und sich auf der Autostrada A4 sowas wie Berufsverkehr bewegte, ging es flott in Richtung Parma- La Spezia – Viareggio – Pisa – Livorno – Cecina – Casale Marittimo!

Am Nachmittag erreichten wir Valle Gaia…..eine Campinganlage, wie sie nicht nur auf den ersten Blick, schöner nicht sein kann. Waaaoooooo  😆 

Da wir offensichtlich die einzigen Anreisenden an diesem Tag waren, wurden wir persönlich begrĂŒĂŸt und eingewiesen. Wir bekamen Stellplatz 301…..ein riesiger Platz, Komfortplatz selbstverstĂ€ndlich. Hier mal Bilder vom Platz, sie wurden wĂ€hrend des gesamten Urlaubs geknipst….

Wie Ihr ja wisst, sind wir nicht zum ersten mal in der Toskana. Wir kennen Florenz, Pisa, Siena, Lucca, Monte Argentario, wir waren auf Giglio und haben noch die Costa Concordia auf der Seite liegen sehen  🙄 , wir waren in der Maremma, im Chianti, in San Gimignano, Volterra, wir kennen Grosseto, Porto Santo Stefano….Arezzo nicht zu vergessen. Ob die CretĂ© sĂŒdlich von Siena, ob Montalcino oder Montepulciano, auf Elba waren wir auch..oder in Pitigliano und in Pienza. Oft waren wir auch am Monte Amiata, dem höchsten Berg im SĂŒden der Toskana. Wir besuchten Klöster wie die Abtei Monte Olivito Maggiore oder die Abazzia San Galgano….wir waren auch in den Schwefelquellen von Saturnia und haben mehrmals den Tarot garden von Niki di Saint Phalle besucht, Ihr wisst schon, die Erfinderin der dicken Nana- Figuren…..

http://ilgiardinodeitarocchi.it/de/

….ich könnte stundenlang aufzĂ€hlen, was wir in der Toskana alles schon besucht haben. Und trotzdem gibt es immer wieder Dinge, Orte, die wir so oder noch nicht kannten. Jetzt aber ging es um das Campen in der Toskana und um die Gegend um den Campingplatz herum. Viel Fahrerei wollten wir nicht, also war der Plan….Strand oder Wandern oder Nichtstun auf dem Campingplatz! Und genauso war es dann auch…..Ich beginne mit Strand!

Leer war es dort immer…..weil? Das Wetter! In diesem Jahr war es in der Toskana kĂŒhler als sonst, aber wĂ€rmer, als sonst bei uns. Es war oft bedeckt, hat manchmal auch geregnet, allerdings eher abends oder in der Nacht, die Temperaturen gingen nicht oft ĂŒber 25 Grad. Aber wir waren immer draußen, hatten niemals Socken an und gingen ins Meer. Das Mittelmeer hatte dort 18 Grad, das ist fĂŒr uns Ostseemenschen hochsommerlich! Aber nicht fĂŒr den Italiener und schon gar nicht fĂŒr die Italienerin! Wir waren sehr oft ganz allein am Strand, das hat richtig Spaß gemacht. Auch wenn wir uns das ein oder andere mal einen Spielkameraden fĂŒr Mailo gewĂŒnscht haben. So mussten wir stĂ€ndig Dummy, Stock und Frisbee werfen, damit der Bursche mal ordentlich am Rennen ist….und Baden sowieso, da kennt er nichts!

Wandern waren wir nicht nur am Strand, es gab in unmittelbarer NĂ€he zum Campingplatz einen Wanderweg, der durch die Berge fĂŒhrte in Richtung Casale Marittimo. 

Eine wirklich empfehlenswerte Wanderung, es gibt so einige Wanderrouten dort. Der Campingplatz hat eine BroschĂŒre auch in deutscher Sprache, da konnte man jede Menge ĂŒber Wanderungen zu Fuß, Fahrradtouren und SehenswĂŒrdigkeiten in der nĂ€heren und entfernteren Umgebung erfahren. Es werden sogar Tagesreisen nach Rom angeboten, aber ganz ehrlich? Wir waren schon in Rom, 4 Tage und es hat nicht gereicht, diese Stadt kennen zu lernen. Deshalb empfehle ich allen Toskanabesuchern, in der Toskana zu bleiben und lieber einmal mehr dorthin zu fahren. Bestenfalls nimmt man sich fĂŒr jeden Urlaub eine Provinz vor, dann sind schon mal die nĂ€chsten 10 Urlaube verplant. Wir waren manchmal auf Tagestour in Umbrien, Lago di Bolsena, Lago die Trasimeno, Assisi, Perugia….alles sehr schön, nur nicht geeignet fĂŒr nur einen Tag. Nehmt Euch Zeit fĂŒr die Toskana! Dann könnt Ihr sie genießen und fangt an die Toskaner, ihre Lebensart, ihre Eigenarten, ihr Essen und ihre Sprache zu verstehen. Strand und Wandern hatte ich, jetzt noch zum Nichtstun…..das taten wir oft…..nichts. Einfach so rumsitzen oder rumliegen und lesen oder in die Luft gucken…..das funktioniert nirgends so gut, wie beim Campen. Der Campingplatz ist Spitze! Tolle SanitĂ€rgebĂ€ude, alles blitzeblank, ein Alimentari mit all dem, was man grad braucht, perfekt. Pool war noch zu…… đŸ˜„ war ja auch Wattejackenwetter fĂŒr die Italienierinnen…..uns hat es nicht gestört, fĂŒr die Großfamilien aus Holland war es eventuell etwas schade. Aber der Alleinerziehende Papa aus Deutschland, vielleicht war es aber auch ein Papa- Urlaub, hatte schon zu tun, die beiden Kleinen zu bespaßen bei POOL ZU! Die Anlage ist terassenförmig, wir standen selbstverstĂ€ndlich oben und konnten ĂŒber die Hecke auf die Terrasse unter uns schauen, um die paar anderen Miturlauber zu sehen. Einige hörten wir, nicht, dass sie nah dran waren, nein sie kennen es nicht, sich in normaler LautstĂ€rke zu unterhalten. BrĂŒllen auf SchwĂ€bisch, Bayrisch und HollĂ€ndisch, dies ist fĂŒr manch eine Familie die bevorzugte Art zu kommunizieren. Aber wie gesagt nur manch eine….alles in allem war es sehr sehr ruhig. Zum Einkaufen fĂ€hrt man nach Cecina, da ist dienstags der grĂ¶ĂŸte Markt der Region. Hier gibt es Klamotten und Klamotten, Schuhe und Klamotten, Taschen und Klamotten….aber auch KĂ€se, Peccorino natĂŒrlich, Oliven, Honig, Schinken und Salami…alles eben fĂŒr in den Bauch und außen drumherum….

Diese Bilder sind vom Markt in Donoratico, der ist kleiner, donnerstags und hat auch Peccorino und Salami und Klamotten und Schuhe und Taschen….

Eis essen geht immer gut in San Vincenzo…..auf dem Weg zum Strand oder vom Strand….

Lebensmittel kauft man am Besten in Cecina bei COOP, CONAD….sehr schöne SupermĂ€rkte mit allem, was die ToskanakĂŒche braucht und manchmal auch nicht braucht…..wie Maggi……Es gibt in Cecina auch einen LIDL  đŸ˜„ und einen Penny, wobei letzterer mit italienischem Angebot aufwartet, LIDL hat da schon vieles aus Deutschland rangekarrt und in die Truhen gelegt…..wir bevorzugen Penny und die italienischen SupermĂ€rkte. GemĂŒse kauft man am besten direkt an der Straße, bei einem der vielen StĂ€nde. Diese gibt es ĂŒberall, der Acker und die GewĂ€chshĂ€user befinden sich direkt hinter den StĂ€nden. Frischer geht nicht…..

Klamotten shoppen geht prima in Pisa. Da gibt es Moda Italiana…..die feine und gar nicht mal so sehr teure Mode. Das können sie, die Italiener! Und Schuhe erst…….und Taschen…..Schmuck…..

Zum Essen, wir waren nur einmal schick Essen im Robin Hood. Dieses Restaurant befindet sich in der sich dem Campingplatz anschließenden Ferienwohnanlage La Cassetta. Ein super Restaurant, spitzenmĂ€ĂŸig. Hat seinen Preis, 105 € fĂŒr uns den Abend…..aber dafĂŒr gab es fĂŒr mich Antipasti Misto, Gemischtes aus der Region, erster Gang (primi piatti) Papardelle con Cinghiale (Bandnudeln mit Wilschweinragout), eine SpezialitĂ€t in der Toskana und zweiter Gang (secondi piatti) Scampis mit Kapern und Tomaten…….Antipasti war fĂŒr zwei, der Herr hatte zum primi piatti Spaghetti Vongole (Nudeln mit Muscheln) und zum secondi piatti gab es eine gegrillte Orata (Dorade) con Spinaci (Spinat) als Beilage. Dazu Vernaccia, Weißwein aus der Region um San Gimignano. Dolce (Nachtisch) fiel fast aus…..aber un caffĂ© … einen Kaffee, der musste noch. CaffĂ© in Italien ist Espresso in Deutschland….

Apropos Esssen: Die CampingkĂŒche war sehr vielfĂ€ltig…..nachfolgend und abschließend mal einige Bilder davon

 

Auch dieser Urlaub war zu kurz und plötzlich hieß es ABREISE. Viel zu schnell war alles wieder vorbei und die Packerei ging los. Am 18.05.2018 war Abreise und entgegen meiner AnkĂŒndigung nur drei Teile Urlaubsbericht zu schreiben, wird es noch einen Teil geben. Bis dahin kommen jetzt noch ein paar ĂŒbrig gebliebene Fotos aus der Tsokana….tschĂŒss und winke, winke. Bis bald!

Campen in der Toskana – Mai 2018 Teil 2

…wo war ich stehengeblieben?……Ankunft am Gardasee am 29.04.2018! Weiter geht es…..

Wir hatten einen Stellplatz, einen Komfortstellplatz wohlgemerkt, fĂŒr die Zeit vom 29.04.2018 bis 04.05.2018 reserviert, sicher ist sicher, dachten wir.  Wir wussten nicht, was da so los ist auf den CampingplĂ€tzen in einer der beliebtesten Urlaubsregionen der Deutschen. Aus zwei GrĂŒnden sollte man dies nicht tun am Gardasee zu der Zeit:

  1. Es gibt tausende CampingplÀtze und alle sind nur max. zur HÀlfte belegt zu der Zeit.
  2. Man nimmt, was einem zugeteilt wird und stellt spĂ€testens nach Aufbau aller Campingutensilien fest, dass es an anderer Stelle viel bessere StellplĂ€tze gibt. Wenn man dann nur 4 Tage dort bleibt, ĂŒberlegt man sich den Umzug. Wir entschieden uns dagegen, leider!

Unser Komfortstellplatz war angenehm groß, hatte einen eigenen Wasser- und Abwasseranschluss und selbstverstĂ€ndlich auch Landstrom. Soweit so gut…..er lag aber an einer Einbahnstraße, was bedeutet, dass alle Fahrzeuge eines sehr großen Abschnittes des Platzes immer bei uns vorbeifuhren, wenn sie den Campingplatz verlassen. Die Ausfahrtschneise quasi….ich persönlich fand das sehr ungĂŒnstig, Nachbarn von uns hatten da weniger Probleme. Noch dazu war trotz Reservierung im Vorfeld der Platz nicht gemĂ€ht, so dass es große Schwierigkeiten mit dem Einstellen des HĂ€ngers gab. Der Boden war sehr aufgeweicht, mit Schieben war da nix…..und der Mover hat den Wagen zwar richtig positioniert, allerdings sah der Rasen dann auch entsprechend aufgewĂŒhlt aus.  🙄 

Aber es gab ja sehr nette Nachbarn……anfangs…….links neben uns gab es ein sog. Mobilheim……einen Conainer zum Wohnen, die HollĂ€nder stehen drauf, rechts neben uns stand ein mittelaltes Paar aus BAYERN mit ihren beiden Dackeln. CampingausrĂŒstung vom Feinsten…..WOHNMOBIL, weil Wohnwagen machen die aus dem Osten. SelbstverstĂ€ndlich war Sepp (so nenne ich ihn mal) zur Stelle und bot UnterstĂŒtzung an. Danke, wir bekommen das schon hin, bleiben ja nur vier Tage, da braucht es nicht soviel Aufbau……Zack, schon das erste mal waren wir durchgefallen……dann trat unser Mailo in Erscheinung, was Frau Sepp gaaaanz schlecht fand. Doas iiiis jo a Joagdhund????? Tut der was? UnsĂ€re Doackels hoaben Ankst voar soa Tier……Nein, nein, das ist Mailo, der tut nichts…..so ich! Doas sogs se olle…..Wie dem auch sei, Frau Sepp hat immer drohend die HĂ€nde in Abwehrhaltung gebracht, wenn sie zu ihrer Wasserstelle ging und Mailo dies interessiert beobachtet hat. Und je mehr Frau Sepp ihre Arme nach oben bewegte und die HandflĂ€chen zu Mailo zeigte, desto mehr bellte Mailo Frau Sepp an……das zweite mal durchgefallen!

Am dritten Abend kam Herr Sepp von der Dackelgassirunde……beide Dackels ganz kurz an der Leine, weil Bestie Mailo schon ĂŒber die Hecke schaute und schwanzwedelnd die bayrischen HundepĂŒppis begrĂŒĂŸen wollte…..Herr Sepp fragte, ob der Hund denn schon gefressen hĂ€tte? Und was er denn so frisst, wenn er frisst……ich, nichts ahnend und ehrlich: ROHFLEISCH! 

WOOOOOOAAAAAAAAASSSSSS? Dackels kommt, wir mĂŒssen schnell zur Moatter….das dritte mal durchgefallen. NĂ€chsten Tag war Familie Sepp abgereist!

Der Platz an sich ist schon ganz schön. Es gibt StellplĂ€tze direkt am Gardasee, unparzelliert und nicht als KomfortstellplĂ€tze gefĂŒhrt. Das sind die besseren StellplĂ€tze. Dann gibt es einen Campingplatz im Olivenhain, der Campingplatz daneben, welcher aber zumindest in der Vorsaison bzw. zur Zeit unserer Anwesenheit ĂŒber eine gemeinsame Rezeption gefĂŒhrt wird. Dieser Campingplatz wĂ€re fĂŒr uns besser gewesen. Sollte es nochmal zum Gardasee- Camping gehen, dann dort. Wahrscheinlich ist aber, dass wir den Gardasee die nĂ€chsten Jahre nicht besuchen werden, weil wir als Vor- und Nachsaisoncamper in einer Region waren, die landschaftlich wirklich sehr, sehr schön ist, aber völlig ĂŒberlaufen. Die Region hat sich den ĂŒberwiegend deutschen Besuchern angepasst und hat mal flott vieles typisch Italienisches abgeschafft und Deutsches bzw. von Deutschen bevorzugtes aufgebaut. LIDL und Co. soweit das Auge reicht, der kleine italienische Alimentari ist kaum zu finden. Einkaufszentren noch grĂ¶ĂŸer, als die großen in Rostock….und Pommes und Eisbein in Riva del Garda. GefĂŒhlt steppte dort der „deutsche BĂ€r“ wie in der Hochsaison an der OstseekĂŒste auf Usedom! Man muss sich gut umschauen bzw. etwas abgelegenere Orte aufsuchen, um den Gardasee und seine umliegende Landschaft als außergewöhnlich schön zu empfinden.  Aber es gibt sie durchaus, die schönen PlĂ€tze am Gardasee. Die Reisezeit scheint sehr beliebt zu sein, denn es war sehr, sehr voll am Gardasee, auch wenn die CampingplĂ€tze nur halb voll waren. Die Straßen rund um den See waren stĂ€ndig verstopft, Auto an Auto schob sich nach oder von Riva in alle Richtungen. Wir waren in San Felice del Benaco, am sĂŒdwestlichen Ufer des Sees. etwas ruhige aber auch mit Pommes und Eisbein und LIDL. Allerdings fanden wir einen Italomarkt, zugegeben, kein kleiner Alimentari, aber ĂŒberwiegend italienische Produkte in einem Supermarkt. Das war schön, da gab es den Grana Padano zum SchnĂ€ppchenpreis. Naja, kommt auch von dort der leckere KĂ€se….

ZurĂŒck zum Camping: Wirklich, wirklich sehr schöne und sehr saubere SanitĂ€rgebĂ€ude. Das muss man schon sagen, das funktioniert dort sehr gut. Die Lage des Platzes, direkt am See, super. FĂŒr Hunde, auch fĂŒr Joagdhunde  😉 ist gut gesorgt, Hundebadestelle, ĂŒberall Hundetoiletten, gut gefĂŒllt mit TĂŒtchen, sogar eine Hundespielwiese in einem Olivenhain…..sehr schön. Das macht Spass. Naja und die Nachbarn…..waren dann ja weg. Alles in allem ein 4- Sterne- Platz, der seine 4 Sterne auch verdient. Sehr durchgeplant, wenig persönlich aber sehr, sehr sauber und gepflegt. Poolanlagen waren noch nicht geöffnet……war ja noch Wattejackenzeit in Italien….nur 22 Grad……brrrrrr…….Pizzeria und Restaurant, Tennisplatz und SpielplĂ€tze fĂŒr die Kids, alles da….und trotzdem nicht unser Favorit. Der kommt erst noch…..in Teil 3……

Eine Rundreise um den See haben wir unternommen, wir hĂ€tten es lassen sollen, da, wie schon gesagt, Auto an Auto sich um den See schob. Aber, wir waren in Salo del Garda, wat fĂŒr ein schönes StĂ€dtchen…..

Verpflegt haben wir uns ĂŒberwiegend durch Eigeninitiative…unser neuer Campinggrill wurde eingeweiht und mein persönlicher Chefkoch hat die Herausforderung angenommen und mit den wenigen Kochuntensilien Essen bereitet, wie es auch zu Hause sein könnte…..hmmmmmm….

Fazit erstes Camping am Gardasee: 

  1. Zuviel los im Mai
  2. schöner Platz, aber gibt auch schönere mit weniger Sternen und weniger Schickschnack
  3. Wetter war so lala, zweimal Regen, einmal richtig dolle und stundenlang
  4. zuviel Germany am Gardasee

Zum Schluss noch mal paar Bilder, die ich nicht unterbringen konnte

Die Abreise vom Gardasee war am 04.05.2018 und musste laut Platzvorschrift bis 11.00 Uhr erfolgt sein. Das haben wir geschafft, trotz strömenden Regens…..allerdings machten wir uns dann völlig durchnĂ€sst auf in die Toskana……aber das dann in Teil 3.

Arrivederci…..Gardasee…..Arrivederci liebe Leser/Leserinnen!

Campen in der Toskana – Mai 2018 Teil 1

Jetzt geht es los, der erste Teil unseres Abenteuers wird fĂŒr die Welt und die Ewigkeit notiert…..auch wenn in ganz Europa die aktuell viel diskutierte Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten ist, welche das Verabeiten, das Speichern und sonstiges Getue mit personenbezogenen Daten unter Androhung von extremen Bussgeldern bei VerstĂ¶ĂŸen regelt…..ich willige ein, meinen persönlichen Reisebericht im www fĂŒr alle zur VerfĂŒgung zu stellen! Diese Einwilligung gilt fĂŒr alles, was ich hier so aufschreibe, aufgeschrieben habe und aufschreiben werde  😉 

Los ging es am Freitag, dem 27.04.2018, Fentino stand schon seit Ostern in Sternberg und wartete auf die Abreise nach Italien.  Am Abend vor der Abreise haben wir uns kurz in der Sternberger Innenstadt umgeschaut, sehr hĂŒbsch dort. 

Am Samstag um 08.00 Uhr gab es noch schnell ein super FrĂŒstĂŒck im Camping- Lokal und dann war es soweit. Die knapp 1.600 km zum Ziel in der Toskana wurden in Angriff genommen. Gut gelaunt, satt und vollgetankt machten wir uns auf den Weg nach Franken. Dort sollte die erste Übernachtung auf einem Campingplatz stattfinden. A 19 Richtung Berlin, A 24 Richtung Berlin…..Pferd, Kutscher und Kutsche sausten im Rahmen gesetzlicher Vorschriften gen SĂŒden. Bis zur A 10, dann meckerte die Infosuse…..Stau auf dem Berliner Ring wegen Baustelle….neue Route wurde berechnet. Hervorragend, direkt durch Berlin, am Samstagvormittag gegen 11.00 Uhr……Wenn das die Alternativroute ist, dann muss es auf dem östlichen Berliner Ring wohl zum Erliegen des gesamten Verkehrs gekommen sein? Keine Ahnung, wir vertrauten der Infosuse und hatten auch was davon: NĂ€mlich zwei Stunden Verzögerung! Weiter auf der A9 Richtung Leipzig…..gefĂŒhlt wurde NUR auf der HĂ€lfte der Strecke gebaut. So auch von Leipzig nach NĂŒrnberg…..immer wieder Baustelle…immer wieder Stopps…..die gute Laune verzog sich langsam. Irgendwann kamen wir dann aber zum reservierten Stellplatz an einem Waldsee in Franken, schöne Gegend, der Platz allerdings war chaotisch. Nette Leute in der Anmeldung, das schon, aber was fĂŒr ein Durcheinander. Die Wohndosen standen dicht an dicht, dazwischen Autos und ganz viele Grills, die grad gut gefĂŒllt vor sich hinqualmten…..Nur eine Nacht, das waren unsere Gedanken, als wir das sahen. Angeblich hatten das plötzlich schöne Wetter und der BrĂŒckentag am 30.04. einen unerwarteten Andrang auf genau diesen Campingplatz ausgelöst, es wirkte wirklich sehr sehr unerwartet…..Aber die Gegend ist schön….

Am nĂ€chsten Morgen gegen halb neun ging es weiter Richtung SĂŒden. Ziel war San Felice del Benaco am Gardasee. Vor dem Campingplatz warteten tasĂ€chlich Camper auf das Freiwerden von StellplĂ€tzen, also sehr gut nachgefragt scheint der Platz ja zu sein  🙄 Zu der Zeit hatten wir noch nicht soviel Campingerfahrung, aber in Thiessow auf RĂŒgen und in Sternberg gab es deutlich angenehmere CampingplĂ€tze. Die Fahrt zum Gardasee verlief wie am Vortag, in Deutschland sind die Autobahnen daran zu erkennen, dass dort gebaut wird. In Österreich ist es auch schon seit Jahren so, aber diese Landleute wollen dafĂŒr auch noch Geld. Wer 2 Stunden ĂŒber die Inntalautobahn fĂ€hrt, kauft eine 10- Tages- Vignette. DarĂŒber Ă€rgern wir uns jedes Jahr aufs Neue, aber bis auf den Preis Ă€ndert sich nichts. Der steigt, steigt und steigt…..dafĂŒr bekommt man aber auch ordentlich Baustellen und GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkungen. Naja, wir dĂŒrfen ja eh nur 100 km/h……Apropos GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkungen…..dass man in Italien, auf Autobahnen OHNE Baustellen, aber mit einer sog. Kilometer- Maut nur 80 km/h fahren darf, dass wussten wir nicht. Jedenfalls nicht bis folgendes passierte:

FĂŒr das Passieren des Brennerpasses haben wir selbstverstĂ€ndlich gern đŸ˜„ gezahlt, es ist allerdings auch eine sehr beeindruckende Strecke durch und ĂŒber die Alpen…so ganz OHNE Baustelle. …..Es wurde immer dunkler und in SĂŒdtirol, kurz vor Bozen…..passierten zwei Dinge! Es fing an zu regnen und es gab ein Stelldichein mit der italienischen Autobahnpolizei. Diese ĂŒberholte uns und gab uns zu verstehen, dass wir BITTE FOLGEN! Gerne doch……runter von der Autobahn, Maut gelöhnt und da standen die beiden schicken Herren schon, bzw. saßen in ihrem Auto, es regnete ja. Schließlich kam dann doch einer der Herren zu uns…..Guten Tag! Ich bin Herr di Napoli ……schöner Name, wie bei uns MĂŒller…….Dort in SĂŒdtirol wird deutsch gesprochen, somit wussten wir nach einer Minute, dass wir zu schnell waren und im Überholverbot ĂŒberholten. HÀÀÀÀÀÀ? In Italien gilt auf Autobahnen fĂŒr Gespannfahrzeuge 80 km/h, nicht 100 km/h wie in Deutschland. Und dann haben die Italiener sich was ganz Feines ausgedacht: Auf der Brennerautobahn gibt es ein generelles Überholverbot fĂŒr LKW. Das Schild, rund, roter Rand, roter LKW links neben schwarzem Pkw….nicht zu ĂŒbersehen…..aber darunter ganz klein und eckig und weiß…..ein Zusatzschild…….ein schwarzer Pkw mit schwarzem HĂ€nger….was heißen soll, das Überholverbot gilt auch fĂŒr Gespannfahrzeuge. Herr di Napoli war ein ganz netter, er wollte nur fĂŒr das Überholen Geld, sofort und in bar….60,00 € ……weniger Eis und weniger Pizza im Urlaub, dann passt das schon. Herr di Napoli betonte, dass er auch gar kein großes Ding daraus machen will, alles nur ganz schnell wenig trara……hmmmmm. Ich ĂŒberlegte die ganze Zeit, wie wohl sein Vorname ist. Maurizio? Gino? Claudio oder ist er ein Andrea? Auf der Weiterfahrt legten wir fest, dass er Roberto heißt!

Die Fahrt ging dann gut voran, immer schön 80 km/h und niemals ĂŒberholt. War ja Sonntag und keine LKW……Dann endlich sagt Infosuse: „nach 2 KM bitte die Ausfahrt nehmen und dann sofort rechts in Richtung Peschira del Garda“ Hurra, gleich geschafft, nur noch 50 KM immer am Gardasee lang….Denkste….Stau auf der A4 Venedig- Mailand! Schnell mal eine Stunde verloren, aber dann fanden wir unseren Campingplatz am Gardasee ohne Probleme. San Felice del Benaco, ein kleiner schöner Ort direkt am Gardasee, am sĂŒdwestlichen Ufer. Die ruhigere Gegend….dachten wir…..aber dazu mehr im Teil 2 unseres Reiseberichtes….

Camping in Italien – Mai 2018 – Einleitung

So, jetzt endlich kann ich ĂŒber unseren ersten Campingurlaub in Italien schreiben. Wir fahren seit 15 Jahren in die Toskana, manche Jahre waren wir zweimal oder gar dreimal dort. Seit 2016 kommt Mailo mit und jetzt war es der erste Urlaub in Italien auf dem Campingplatz.

Bis auf einige wenige Ausnahmen halten wir uns immer in der Gegend zwischen Livorno und Piombino auf, genauer gesagt an der EtruskerkĂŒste. Noch genauer Castagneto Carducci, Cecina, Casale Marittimo, Donoratico, San Vincenzo….dies fĂŒr die Insider  😛 

Wie Ihr ja wisst, gab es einige Schwierigkeiten mit dem WLAN. Nicht, dass die Italiener nicht wissen, was das ist, aber irgendwie geht das nicht ĂŒberall. Wenn steht: WLAN vorhanden, bedeutet dies nicht unbedingt, dass es ĂŒberall funktioniert. Auf dem Campingplatz in der Toskana ging es nur an der Rezeption und einem Umkreis von 10 Meter….Unser Stellplatz war aber weiter weg und ich wollte nicht, wie viele andere Camper, mich dahin hocken und bloggen……Blieb die Variante mit den mobilen Daten, jetzt, wo es das Roaming zum Heimattarif gibt….jaja, allerdings mĂŒsste es dazu auch ein stabiles Funknetz geben. MĂŒsste….Soweit zur technischen Seite des Urlaubs….jetzt kommt die wettertechnische Seite:

Alle die dies lesen und an der ostdeutschen OstseekĂŒste leben, hatten kein schlechteres Wetter als wir. FĂŒr alle, die nicht dort leben und dies trotzdem lesen:

Wir konnten uns bis auf wenige Ausnahmen, immer im Freien aufhalten, was heißt, dass wir nachts immer im Wohnwagen waren und am Tage fast immer davor, dahinter oder unterwegs ohne ihn. Trotzdem sagte der Toskaner, dass es ungewöhnlich kalt sei diesen Mai. Stimmt, abends wurde das ein oder andere Mal eine Jacke angezogen und auch schon mal eine lange Hose. Aber niemals Socken  😎 ……Die StrĂ€nde waren sehr leer, die Italienerinnen hatten noch Wattejacken an und schwarze lange Jeans…..das macht Frau so in Italien, wenn es nur 22 Grad hat…..tssss….

Wir waren zufrieden mit dem Wetter, so brauchten wir unsere Klimaanlage im Fentino nicht und konnten Mailo auch mal ein paar Minuten im Auto lassen, ohne, dass gleich der Tierschutz alle Scheiben einschlĂ€gt. Was nicht heißen soll, dass wir das schon mal erlebten! Nein, nein, sowas machen wir nicht. Aber es ist eine Herausforderung, bei sommerlichen Temperaturen mit einem Mailo unterwegs zu sein. Im Auto lassen, geht dann nicht, in der Bar im alten Bergdorf ist er immer sehr unhöflich  đŸ˜„ ….er bettelt immer alle anderen an und guckt denen auf die Teller. Und wenn es arg kommt, schnappt er sich was von deren Teller….und ĂŒberhaupt mag er die Hitze nicht so gern, wie alle Hunde. Wenn er auch sonst ganz anders als andere Hunde ist, Hitze mag auch er nicht! Insofern war unser Urlaub super, nicht zu heiß fĂŒr den Hund, nicht zu kalt fĂŒr uns, nicht immer nur Nasses von oben, leere StrĂ€nde mit einem 18 Grad warmen Mittelmeer davor….es hat alles gepasst. 

Der Urlaubsbericht wird in drei Teilen bzw. mit dieser Einleitung in vier Teilen erscheinen. Ich muss die vielen Bilder noch hochladen….aber so nach und nach könnt Ihr einige schöne, sehr schöne, weniger schöne Details erfahren aus unserem ersten Campingurlaub in der Toskana. Noch in dieser Woche wird es den ersten Teil geben, die Abreise aus Sternberg, die Fahrt nach NĂŒrnberg mit der dortigen Übernachtung auf einem Campingplatz, der Ankunft am Gardasee und dem dortigen Aufenthalt. Wird lustig, versprochen

 

 

WochenrĂŒckblick – 15. KW 2018

Hallo und Guten Morgen, da bin ich wieder. PĂŒnktlich dieses mal  😉 Die Zeit rennt und rennt und Gott sei Dank rennt sie in Richtung Urlaub  😎 Der Winter scheint ĂŒberstanden zu sein, nach einem kurzen Ausblick in den Sommer, sind wir nun im Herbst! So jedenfalls fĂŒhlte es sich am vergangenen Wochenende an. Es sollte einen großen Einsatz im Garten geben, es wurde nur ein kleinerer  đŸ˜„ immer wieder regnete es, so dass wir nicht so gut voran kamen. Noch dazu ist die Erde sehr, sehr nass und klumpig und kalt, Gartenarbeit macht so noch weniger Spaß. So richtig fertig werden wir sowieso niemals, geht auch gar nicht bei der GrundstĂŒcksgrĂ¶ĂŸe, den Weimizeiten, den Hanneszeiten, den Zeiten fĂŒr Freunde und Verwandte, den Zeiten fĂŒr und mit Fentino, das alles neben unseren Vollzeitjobs….und das sind keine Ausreden Ihr Lieben, das ist knappe Zeit!

Mit Mailo war ich letzte Woche mal wieder und nach lÀngerer Pause auf der Rostocker Hundeauslaufwiese, wir waren da ganz allein. Und bald wusste ich auch warum:

Zu nass dort, gut, dass ich meine Gummistiefel immer dabei habe. So konnten wir beide durch das an einigen Stellen knöcheltiefe Wasser, bzw. Matsch stiefeln. Mailo fand es sehr schön, ich weniger  đŸ˜„  

Diese Woche (16. KW.) gibt es drei Geburtstagskinder in der Familie:

Nummer eins, heute: Cousin Bernd, herzlichen GlĂŒckwunsch! Wir haben abgemacht, dass er sein Geschenk bekommt, wenn er meins vorbeibringt! Die GlĂŒckwĂŒnsche hat er schon…

Nummer zwei, am Mittwoch: Die Mutti, da fahren wir selbstverstÀndlich hin und holen uns den Kuchen ab und die vielen anderen Leckerlis!

Nummer drei, am Samstag: Kind drei wird 30! Auch da fahren wir hin und bekommen hoffentlich Leckerlis  😆 

In der nĂ€chsten Woche werde ich von den Feiern, den Kuchen und Leckerlis berichten….

In der letzten Woche habe ich unsere Reiseroute nach Italien zusammengestellt und die CampingplÀtze gebucht.

https://goo.gl/maps/dnCvHitw3iF2

Die erste Etappe fĂŒhrt uns am 28.04. von Sternberg, dort steht Fentino schon seit Ostern, in die NĂ€he von NĂŒrnberg auf einen Campingplatz an einem Waldsee. Der Campingplatz ist nicht sehr weit weg von der A9, perfekt fĂŒr eine Übernachtung. 

https://goo.gl/maps/RfM5yHKdd5k

Am nÀchsten Tag wird unsere Fahrt bis zum Gardasee gehen, hier werden wir auf einem Campingplatz bis zum 04.05.2018 bleiben.

https://goo.gl/maps/uJ9k2N4dFt12

Wir haben uns fĂŒr einen Campingplatz  an der ruhigeren Seite des Gardasees entschieden.  Wir waren vor ein paar Jahren schon mal dort in einem Hotel in Gardone, da hat es uns sehr gut gefallen. Außerdem ist der Campingplatz sehr hundefreundlich, das ist fĂŒr uns eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Platzes. Mal sehen, ob der Campeggio hĂ€lt, was auf seiner Webseite versprochen wird.

 http://www.fornellacamping.com/

Und dann am 04.05.2018 ist Aufbruch in unsere geliebte Toskana. Das erste mal mit Fentino, das erste mal Campen in der Toskana….wie oft wir nun schon in der Toskana waren, kann ich gar nicht mehr sagen. Der erste mal war 2003, seit dem jedes Jahr, manchmal sogar zweimal oder dreimal. Dank der Billigflieger gab es auch schon mal Kurzurlaube mit Flug ab LĂŒbeck, nach Pisa und von dort mit dem Leihwagen. Jetzt beginnt eine neue Reisezeit, nĂ€mlich die mit Fentino und Mailo auf toskanischen CampingplĂ€tzen. Mal schauen. 

https://goo.gl/maps/ZxU8kpDLFn82

Hier der Link zum gewĂ€hlten Campingplatz in der Toskana, er ist ganz nah bei Casale Marittimo, die Gegend dort ist uns bestens vertraut. Zu all dem, was wir an und in der Toskana mögen, ist es nicht weit von dort aus. Meer und MĂ€rkte, Florenz, Siena, Pisa und Lucca….alles schnell erreichbar. Also schnell im italienischen Sinne… 😀 

http://www.vallegaia.it/de/

Wir werden im Campeggio Valle Gaia bis zum 18.05. bleiben und dann die RĂŒckreise antreten. Pfingsten wollen wir wieder zu Hause sein und Fentino dann im Winterquartier abstellen, bis es weider losgeht am 16.07.2018. Wohin es dann gehen wird, verrate ich noch nicht! So es die zeit und die Internetverbindungen zulassen, werde ich selbstverstĂ€ndlich! regelmĂ€ĂŸig von der Reise und den Aufenthalten berichten.  Und vorher sowieso, da noch ĂŒber die Geburtstagspartys getratscht werden muss. 

Viele GrĂŒĂŸe an alle, der Sommer soll diese Woche wieder mal vorbeikommen, ich freu mich!

Camping in Sternberg – 7. und 8. April 2018

So, das Wochenende ist vorbeigeflogen…..Alle wollten den FrĂŒhling und haben ihn sehnsĂŒchtig erwartet und bekommen haben wir was ????? Ein Sommerwochenende! Jawoll! Ganz von vorn:

Nachdem am Freitag Feierabend war, sollte die Gasflasche getauscht werden. Nicht, dass das einfach ist, nein Alugas hat nicht mal der ortsansĂ€ssige Caravanservice und -hĂ€ndler. Seltsam, zumal doch die Campingsaison begonnen hat. Das war der zweite gescheiterte Versuch, unsere Flasche zu fĂŒllen oder zu tauschen. Aber dann fiel dem einen Leubi ein, dass in der Kleinstadt in der NĂ€he wohl sowas wie eine Gastankstation ist und es hat tasĂ€chlich geklappt, dort die Flasche zu tauschen. Allerdings ist die eingetauschte Flasche ein Jahr Ă€lter, als die, die zurĂŒckgelassen wurde. Auch blöd, da die Dinger ja nur begrenzt einsetzbar sind. 10 Jahre oder sowas….wenn bei jedem Tausch ein Jahr verloren geht, dann ist das Unsinn, weiter so zu machen. Wir werden jetzt recherchieren, wo Flaschen gefĂŒllt werden. 

Wie im vorherigen Beitrag schon erwĂ€hnt, wurden am Freitagnachmittag GartenabfĂ€lle in die in der NĂ€he liegende Erden- und Kompostfirma gefahren und dann am Abend wurde bei Kind eins gegrillt. Auch wenn der Freitag ein sonniger Tag war und ahnen ließ, dass das Wetter am Wochenende frĂŒhlingshaft wird, der Freitagabend war lausekalt. Bei 5 Grad draußen war es selbst an der Feuerschale noch frostig. 

Am Samstagmorgen nach dem FrĂŒhstĂŒck war dann Abfahrt nach Sternberg, Fentino wartet!

Endlich Campen im Freien! Tisch raus, StĂŒhle raus, Hund raus, Bierchen raus….so kann das Wochenende bleiben. Blieb es auch, fantastisches Wetter, auch wenn wir am Sonntagmorgen nur 14 Grad….brrrrr……. im Wohnwagen hatten  🙄 

Am Samstagabend unternahmen wir einem Ausflug (immerhin 7 Minuten Fußweg ĂŒber den Campingplatz) in die italienische Pizzabude (ein mehr oder weniger italienisches Restaurant am Campingplatz mit Pizzen und Pasta, aber auch spanischen Futtereien). Wir konnten unsere Pizza im Biergarten essen, so schön war das Wetter. Die Vorfreude auf unseren bald anstehenden Urlaub in Italien stieg von Pizzahappen zu Pizzahappen  😎 Mailo haben wir zum zweiten mal allein im Fentino gelassen und???? Es hat hervorragend geklappt. Alles war noch da, wo es war, als wir loszogen und wir haben auch nichts gehört von wegen Bellen, Jaulen oder sonstigem Geknurre! Auch die VorhĂ€nge hingen noch und auch gerade! Super hat Freundchen das gemacht, so können wir vielleicht doch im Urlaub mal die ein oder andere Stunde ohne die „Bestie“ verbringen. Klimaanlage haben wir im Fentino, da dĂŒrfte das funktionieren. Überhaupt ist in Sachen Weimi der Lernmodus wieder angestellt: Er muss, darf, will aber nicht :mrgreen: , muss aber doch  😈 mit mir am Fahrrad laufen. Ziel ist es, ihn zum Sommerurlaub Ende Juli soweit zu haben, dass er am Fahrrad lĂ€uft, wenn ich damit fahre und keiner von uns Angst hat. Im Moment hat Mailo Angst vorm Fahrrad! Ich werde ĂŒber diesbezĂŒgliche Erfolge und Misserfolge berichten  🙄 

ZurĂŒck zum Samstagabend auf dem Campingplatz. Wir erlebten einen fantastischen Sonnenuntergang und einen See, der sowas von ruhig vor sich hinplĂ€tscherte. Das hat doch tatsĂ€chlich den einen oder anderen Camper zu einer Bootstour bewegt. Wie romantisch! 

Der Sonntag brachte Sonne satt, die Runde um den Luckower See mit Mailo hat wieder richtig Spaß gemacht. Wenn man bedenkt, dass nur eine Woche vorher unser Bundesland im Schnee versank…..

Mailo hat einen Ball gefunden, den er halb um den See schleppte

Am Sonntagvormittag habe ich noch einen kleinen Putzeinsatz gemacht. Fentino braucht auch ab und an mal einen Lappen durchs Innere gezogen! Geht auf jedem Fall alles schneller, als der Hausputz zu Hause  😉 

Der Sonntag war dann auch sehr schnell vorbei, zu Hause wartete eine Postkarte von Hannes. Er war mit seinen Eltern auch zum Camping und hat einen Ausflug zu den Dinos gemacht!

Und Kind drei hat die ersten Fotos mit der neu angeschafften Kamera geschossen:

Dort bei Kind drei sind die Forsythien schon fast verblĂŒht, bei uns geht das mit der BlĂŒherei erst los. Was 800 km weiter sĂŒdwestlich los ist, kaum zu glauben, dass das auch noch Deutschland ist. Wie dem auch sei, die Fotos mit der neuen Kamera sind Spitze!!!! Sowas kann mein Handy nicht! Das zeigt dieser Beitrag sehr deutlich  🙁 

Ich weiß auch gar nicht, ob es Handys mit viel besseren Kameras gibt, aber eine Kamera jedesmal mitzunehmen, wenn ich bspw. mit der Töle losgehe? Das Handy verstaut sich irgendwie einfacher. Ich ĂŒberlege mir das nochmal. Aber wenn man so, wie Kind drei, bald fĂŒr drei Wochen nach Japan will, dann muss es was Besseres sein, als eine einfache Handykamera. Das wĂŒrde ich ganz genauso machen!

In diesem Sinne! Schluss fĂŒr heute! Ein Bild noch von einem Essen aus dem NachkochKochbuch  😛 

Dieses lecker Essen gab es letzte Woche, hervorragend!  

 

TschĂŒssi und bis bald! Wenn das Wetter so bleibt, wird es am nĂ€chsten Wochenende einen Einsatz im Garten geben. Das muss unbedingt noch sein, bevor wir zum Geburtstag zu Kind drei fahren und dann fĂŒr drei Wochen in unseren Urlaub verschwinden. Vorher ist auch noch der Geburtstag von und bei Muddi…..mitten in der Woche, kein runder aber bestimmt gibt es wieder essbare Dinge zum runder werden!  😉 

Winke, winke!

Camping in Sternberg – das Wochenende nach Ostern

So, da bin ich wieder, heute am Freitag dem 06.04.2018. Die vier Arbeitstage nach Ostern sind geschafft, hurra. Und es sieht nach FrĂŒhling aus. Der Wetterbericht sagt auch sowas voraus, deshalb haben wir uns entschlossen, das Wochenende im Fentino bzw. bei ihm zu verbringen. Bevor wir zum Zeltplatz fahren, wird es heute nachmittag noch einen kleineren Arbeitseinsatz im Garten geben, ein bisschen GrĂŒnzeug zusammensammeln, aufladen und wegschaffen, selbstverstĂ€ndlich nur dorthin, wo es hin darf! Und wir mĂŒssen noch unbedingt unsere Alugasflasche befĂŒllen lassen bzw. diese tauschen. Gar nicht so einfach, bei einer Gasflaschenstation waren wir gestern…..Alugas? Nö, das haben wir nicht. Wurde nicht geliefert!!! Sagte der Mann mit dem Hubwagen….. Naja, wenn da mal nicht jemand vergessen hat, welches zu bestellen?? Wir werden uns gleich auf den Weg machen und den nĂ€chsten „Gaspunkt“ anfahren. Noch haben wir etwas Gas in der kleinen Stahlflasche und Heizen mĂŒssen wir am Wochenende im Fentino bestimmt auch nicht, das sollte nicht das Problem werden. Aber in 3 Wochen geht es los in den Urlaub nach Italien….und wenn es in Rostock schon schwierig ist mit Alugasflaschentausch und/oder -befĂŒllung…..wie wird dies nur in Italien werden? Stahlflaschen hat fast jeder Campingplatz, aber Alugas? Besser ist es auf jedem Fall, wenn wir unsere große Flasche noch vor dem Urlaub gefĂŒllt bekommen. 

Heute Abend wird es ein kleines Nachosterfeuer bei Kind eins geben, schön mit lecker Gegrilltem hoffe ich  😆 Und morgen frĂŒh, nach dem FrĂŒhstĂŒck, also so frĂŒh, wie möglich, ist Abfahrt nach Sternberg. Morgen oder Übermorgen oder am Tag nach ĂŒbermorgen geht es weiter mit der Berichterstattung und Fotos…..

 

 

Camping in Sternberg – Ostern 2018

Endlich ist er da – GrĂŒndonnerstag 2018 und er kam mit ordentlich Schnee! Ich dachte, ich schau nicht richtig am Donnerstagmorgen um 6.00 Uhr  😯 

Als ich das sah, dachte ich ……oh noooo……bei dem Wetter können wir nicht los. Braucht ein Wohnwagen eigentlich Winterreifen? Und wenn er auf dem Haken hĂ€ngt und rutscht? Rutscht dann nicht das ganze Gespann? Der Herr des Hauses nahm es gelassener und meinte, bis nachmittags wird alles besser sein! So richtig beruhigt hat mich das nicht, aber es hörte tatsĂ€chlich auf zu schneien und wir fuhren zum Fentino. Der stand schon da und scharrte mit den Hufen…..RĂ€dern….Sorry… 😆 

Fentino ran und los geht es……nein, natĂŒrlich nicht!  đŸ˜„  Vor der Halle war noch sehr viel Schnee und sehr viel Schneematsch, wir kamen nicht raus. Die Hufen des Zugpferdes wollten nicht so Recht bergauf in den Schnee reiten. Die RĂ€der drehten durch, Fentino wollte nicht raus aus seiner Höhle. Abgekuppelt, Pferdchen weg, Mover (Rangierhilfe) raus und dann mittels Fernbedienung Fentino aus der Halle gefahren und angehĂ€ngt, letzteres mit UnterstĂŒtzung zweier unbekannter MĂ€nner, welche in und auf der Halle nebenan schafften und das ganze Spektakel mit einem verkniffenen LĂ€cheln beobachteten  😉  Gestaunt haben sie allerdings nicht schlecht, als sie sahen, dass Fentino auch ohne Pferdchen vorwĂ€rts kommt  🙄 

Die Fahrt zum Campingplatz verlief ohne besondere Vorkommnisse, schnell waren wir in Sternberg am Luckower See. Was fĂŒr eine tolle Gegend! Mecklenburger Seenplatte? Superschön! Mecklenburger OstseekĂŒste? Auch Super! Sternberger Seenlandschaft? Dringend empfohlen! Ein See am anderen, sehr hĂŒgelige Landschaft, manchmal bergig! Der erste Eindruck des Platzes war ĂŒberwĂ€ltigend. So nah am See, noch nĂ€her wĂ€re im See! Wer sich fĂŒr Camping auf diesem Platz entscheidet (ĂŒbrigens gibt es dort auch FerienhĂ€user und ÜbernachtungshĂŒtten fĂŒr Durchreisende) findet einen sehr gepflegten Platz mit großzĂŒgigen Parzellen, ein sehr sauberes und gut ausgestattetes SanitĂ€rhaus, Spielplatz, Bootsverleih, auch Wassertreter….alles da, was das Camperherz begehrt. Wir hatten einen Stellplatz in der begehrten Eins-A- Lage……Seeterrasse…..da standen auch schon viele andere Wohnwagen und Wohnmobile. Genauer gesagt, hier war ĂŒber Ostern alles belegt, einige FerienhĂ€user waren ebenfalls bewohnt, und hinten am Wald war der ein oder andere Stellplatz auch belegt. Das Personal ist sehr sehr nett und sorgt mit entsprechenden Einrichtungen fĂŒr das leibliche Wohl (Cafeteria und Restaurant), das sportliche Wohl (Rad- und WandertourenfĂŒhrer, Fahrradverleih, auch e-Bike), das Wohl der Kinder (Abenteuerspielplatz), das geistige Wohl (Bibliothek) und sonstigen RatschlĂ€gen und Empfehlungen fĂŒr einen gelingenden und erholsamen Aufenthalt. Die StĂ€dte GĂŒstrow, Schwerin und Rostock mit all deren SehenswĂŒrdigkeiten und Attraktionen sind sehr schnell zu erreichen und wer dann doch mal an die Ostsee möchte, erreicht bspw. WarnemĂŒnde auch ganz schnell. Hier mal ein Link zur Webseite des Platzes:

http://www.camping-sternberg.de/

Unser Stellplatz war trotz des Schnees in der vorangegangenen Nacht gut befahrbar, StĂŒtzen raus, Strom ran, Antenne ran, Wasser in alle Öffnungen, Klamotten rein in den Fentino und dann durfte Mailo auch endlich in den Wagen und es sich gemĂŒtlich machen.

Am nĂ€chsten Tag, Karfreitag 2018, schien die Sonne und wir konnten uns nach einem ausgiebigen FrĂŒhstĂŒck an Bord und dem vorangegangen Morgenspaziergang mit Mailo sogar im Freien aufhalten.

Am Nachmittag gingen wir wandern, einmal um den Luckower See!

SchĂŒler des Gymnasiums Sternberg haben im Jahr 2006 einen Lehrpfad rum um den Luckower See angelegt, auf einer Strecke von ca. 4 Kilometern wird dem mehr oder weniger naturverbundenen Wanderer Fauna und Flora der unmittelbaren Umgebung auf Tafeln erlĂ€utert.

Eine wirklich schöne Wanderung, die bestimmt zu allen Jahreszeiten immer wieder neu erlebt werden kann. Mailo hat die Natur genommen, wie sie kommt, Hauptsache ohne Leine und immer ein StĂŒckchen voraus….

Jetzt noch ein paar Fotos von der Seeumrundung auf Schusters Rappen

Wir fanden sogar ein Osterei   😀 

Da wir wir bei unserer Wanderung niemandem begegneten, muss es wohl doch der Osterhase gewesen sein, der dieses kleine Schokoei verloren hat. Wir haben es nicht mitgenommen!

Am Ostersamstag kam er noch einmal zurĂŒck, der Winter! Wir fuhren am frĂŒhen nachmittag nach Warin um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen, da fing das ganze Spektakel mit ein wenig Gefussel an. Zum Abend wurden daraus richtig große Schneeflocken und im Nu hatte der Winter mit seinem weißen Niederschlag alles eingedeckt. Nasser, klebriger Schnee lag auf Wegen, Feldern, Wohnwagen und StellplĂ€tzen, auf Vorzelten (gut, dass wir unser nicht aufgebaut haben) und das in ganz Mecklenburg Vorpommern. Zu Hause musste Kind drei ordentlich schaufeln, Muskelkater gab es davon! In Rostock und im Landkreis Rostock hat der Winter derb zugeschlagen, in Sternberg, Landkreis Ludwigslust- Parchim, war auch Schnee, aber nicht ganz so viel und nicht ganz so lange! Wir sind am Ostersonntag zum Osterkaffee zu den Eltern nach Rostock gefahren, da haben wir das ganze Ausmaß des erneuten Wintereinbruchs gesehen. Aber bei Eierschecke und Nugateier war es dann doch ein wenig osterlich. 

ZurĂŒck auf den Campingplatz und auf zum Osterfeuer. Mailo sollte am Abend es Ostersonntag allein im Fentino bleiben, das erste Mal! Was das wohl wird, ein komisches GefĂŒhl hatte ich schon…..aber erstmal ab zum Osterfeuer! Bei Gegrilltem und GlĂŒhwein war es sehr schön, das Feuer ging auch an. Experten wissen genau, wie gezĂŒndelt wird….. 😉 

Als wir dann zum Wohnwagen zurĂŒckkamen, hörten wir ihn schon, den Mailo. Ob er die ganze Zeit bellte, weinte oder sonstige GerĂ€usche machte, wissen wir nicht, aber was wir sahen, sah nicht nach entspanntem AbendschlĂ€fchen aus. Viel gibt es in einem Wohnwagen ja nicht hin und her zu rĂ€umen, aber alles, was sich bewegen lĂ€sst, wurde bewegt. Die VorhĂ€nge hingen irgendwie anders, aber sie hingen, die Betten wurden ausprobiert und die Sitzecke sah auch anders aus, als vor unserem Ausflug zum Osterfeuer! Das war mal wieder der Moment, an dem ich mich fragte, warum ich einen Hund habe. Und dann noch so einen…..knirsch…..die Antwort:

Gestern nun war Ostermontag und Abreise. Fazit: Ein sehr, sehr schöner Campingplatz, in einer sehr, sehr schönen Gegend Mecklenburg- Vorpommers, bei sehr, sehr schlechtem FrĂŒhlingswetter, mit einem sehr, sehr „artigen“ Hund! Gerne wieder! Wir haben mit den Zeltplatzleuten einen Deal gemacht und Fentino dort gelassen. So können wir an den kommenden Wochenenden zu ihm fahren und vielleicht bei deutlich milderen Temperaturen Kurzcamping betreiben. Auf jedem Fall werden wir am 28.04.2018 von Sternberg aus nach Italien starten. Fentino muss nicht noch einmal zurĂŒck in die Butze! Und wir hoffen, dass solche Bilder erst wieder zum Ende des Jahres 2018 entstehen können.

Soweit zum Osterwochenende 2018 oder zum ersten Camping des Jahres 2018, oder zu unserem ersten und ungewollten Wintercamping! Es war trotz allem ein schönes Wochenende, mit einigen Herausforderungen vor allem an die Platzknappheit am Wohnwagen. Wenn soviel dicke und nasse Sachen untergebracht werden mĂŒssen und ein so großer nasser und ungeduldiger Hund darin rumrennt, dann muss es ein Eierlikörchen mehr sein, damit Gelassenheit siegt!

Viele GrĂŒĂŸe! 

„Camping in Sternberg – Ostern 2018“ weiterlesen

WochenrĂŒckblick – 10. KW 2018

So, jetzt aber……was nicht heißen soll, dass ich heute nichts zu tun hĂ€tte. Guten Morgen!

Im WochenrĂŒckblick der 9. Kalenderwoche schrieb ich ĂŒber unsere geplante erste Ausfahrt mit dem Fentino zu Ostern. Wir werden auch fahren, aber nicht nach Thiessow, sondern auf einen Campingplatz im Sternberger Seenland. 

Die Betreiber des Platzes haben sich fĂŒr die Eröffnung der Saison Ostern einige Dinge einfallen lassen, die uns gut gefallen. Mal abgesehen von der Lage des Platzes direkt an einem der Seen mit Hundestrand und vielen Wandermöglichkeiten. Das wird uns gefallen, da bin ich sicher. Und das Wetter nehmen wir, wie es kommt. Es gibt ja eine Heizung im Fentino und Regenjacken nehmen wir immer mit!

Apropos Wetter……da war ja ganz schön was los in den letzten 8 Tagen. Am 04.03. bin ich mit Mailo in der frĂŒh bei minus 14 Grad Celsius unterwegs gewesen, am 11.03. war Herrchen mit Mailo los bei plus 14 Grad Celsius. Vom tiefsten Winter in den schönsten FrĂŒhling innerhalb von 7 Tagen…..Was fĂŒr ein Wetterumschwung…..Heute sind wir wettertechnisch in der Mitte, Regen, nicht mehr als 8 Grad, MĂ€rz halt!

Was war los letzte Woche? Die Woche begann mit einem Geburtstagskind in der Familie, uns wurden Fotos vom Geburtstagskind und vom Geburtstagstisch geschickt…..vielen Dank  😀 

Internationaler Frauentag! Zu Ost- Zeiten ein ganz besonderes Datum, da gab es fast immer eine PrÀmie vom Chef. Letzte Woche gab es eine Rose vom Chef

Ich meine, dass der Frauentag eher im Osten der Republik eine Rolle spielt, auch wenn die Bedeutung des Tages in einigen gesamtdeutschen politischen Gremien erwĂ€hnt wird. In den privaten Haushalten geht der Trend (und es ist allgemein ĂŒblich Trends zu folgen, zu ĂŒbernehmen oder einzufĂŒhren) eher zur WĂŒrdigung der Mutter! In den alten BundeslĂ€ndern war dies immer schon ein besonderer Tag um Mutti danke zu sagen. In der DDR war die Frau nicht nur Mutter, sondern auch berufstĂ€tig. DafĂŒr wurde ihr gedankt am 8.3. jedes Jahr, weil sie zu Hause alles so prima geschafft hat und im Beruf auch. Die Frau damals bekam also eine PrĂ€mie vom Chef UND Blumen von der Familie. In der BRD war die Frau in erster Linie Mutter, dafĂŒr bekam sie dann im Mai Blumen von den Kindern? Vom Mann eigentlich auch? Das weiß ich gar nicht……Aber einen Chef sie hatte ja im Regelfall  nicht, also keine Blumen und keine PrĂ€mie. Heute ist es so:

Frauentag im Osten:

Blumen (Bume) vom Chef (keine PrĂ€mie), Blumen vom Ehemann, nichts von den Kindern, die wissen gar nichts mehr ĂŒber diesen Tag  😛 

Frauentag im Westen:

Nix vom Chef, nix vom Mann, nix von den Kindern 🙂

Muttertag im Osten:

Nix vom Chef, nix vom Mann, eventuell was von den Kindern (aber nur, wenn in der Familie dem Trend gefolgt wird) 

Muttertag im Westen:

Nix vom Chef, nix vom Mann?, Blumen von den Kindern, dafĂŒr ist der Tag erfunden? worden, denke ich!

Ich bekam einen dicken Tulpenstrauss zum Wochenende! Ich bekomme öfter Blumen zum Wochenende, nicht zum Frauentag, nicht zum Muttertag, aber ganz oft zum Freitag! Ich habe ihn am Freitag, Samstag, Sonntag und Montag geknipst, den Tulpenstrauss meine ich:

 

So, nun reicht es auch wieder, es gibt keine Fotos vom Essen, obwohl es immer Essen gab….nur eine Kartoffel habe ich fotografiert…

Und von Mailo gibt es abschließend auch ein Foto, er hat da ein Kauteil im Maul und lief damit heulend durchs ganze Haus, keine Ahnung warum, Stunden spĂ€ter war das Ding aufgekaut!

In der nĂ€chsten Woche werde ich ĂŒber ein ganz besonderes Ereignis berichten, es ist endlich soweit: Goldene Hochzeit bei den Eltern! 

Auf Wiedersehen!