Was bisher 2019 geschah

Wochenrückblick war früher, jetzt heißt es……ja wie nenne ich es? MehrereWochenRückblick? Irgendwie blöd….Rückblick? Das wäre zu einfach……Rückschau, Rückblende, Retrospektive, Erinnerung, Blick in die Vergangenheit, Flashback….alles Synonyme für den Rückblick…..gefällt mir nicht so……keine Idee, ich nenne es so, wie es mir gerade in den Sinn kommt. Heutiger Titel: Was bisher geschah? Bisher bedeutet in meinem und diesem Fall eine etwas längere Zeit, nämlich die vom 4.1.2019 bis heute. Knappe 10 Wochenrückblicke in einem Blogbeitrag. Das bedeutet aber nicht, dass ich 10 mal soviel schreiben werde, wie sonst. Glück für alle, die ich sowieso genervt habe mit meinem Gelaber. Los geht es:

5.1.2019 – Wir waren in der Mooreiche in Broderstorf http://zurmooreiche.de/

und trafen uns mit Familie und Freunden zum Abendessen. Nicht nur so, sondern das erste Geburtstagskind des Jahres sollte gefeiert werden. Die einen nennen ihn Henner, andere sagen Papa, noch andere sagen Leubi oder Chefkoch, manche nennen ihn bei Vornamen, andere sagen Du Herr Leube…..auf jedem Fall gibt es niemanden, der früher im Jahr Geburtstag hat als er. Tageweise betrachtet jedenfalls nicht. 1.1. eines Jahres ist nun mal der erste Tag eines Jahres. Die ganze Welt feiert am 1.1., es gibt unzählige Feuerwerke und Knalldingens…..und bei uns wird daraus gleich noch ein Happy Birthday. Damit uns nicht eine Feier durch die Lappen geht, gibt es die Geburtstagsfeier später. Nachträglich, wie man so schön sagt….und genau das fand in der Mooreiche statt. Es waren fast alle dabei, die üblicherweise dabei sind. Diejenigen, die fehlten, haben es vorgezogen, nicht dabei sein zu wollen oder können. Schöner Abend, der damit endete, dass die nette Kellnerin erst meinte, dass sie auch eine Katrin ohne „h“ wäre und dann sagte, dass sie das Geburtstagskind kennt. Sie war sich nicht sicher, er auch nicht, aber nach einem kurzen Check war klar…..Na klar, du warst doch die damals in Göhren auf Rügen….Mensch, das muss mindestens 30 Jahre her sein…holla di hi und holla di ho…..und trotzdem wiedererkannt. Alle Achtung!

14.1.2019 – Wohnungsbesichtigung! Wir haben ja vor, eine Eigentumswohnung zu kaufen, diese ist vermietet. An diesem Tag lernten wir unsere Wohnung und den dort lebenden Mieter kennen, beide sehr nett. Kurzer Blick in die Räume, kurzes Gespräch, alles klar und weg waren wir wieder. Wenn man so wie wir jetzt, in einem freistehenden Eigenheim auf einem ca. 1.200 m² großem Grundstück leben, ist es schwer, sich vorzustellen, in einer 70 m² großen Erdgeschosswohnung in einem Mehrfamilienhaus zu leben. Sollten wir das jemals vorhaben, braucht es eine Gewöhnungsphase, soviel ist schon mal klar. Und alle unsere Schuppen passen da nicht rein….und die 1000 Bücher? Die vererben wir schon mal vorher!

21.1.2019 – Kaufvertrag beim Notar!

01.02.2019 – Formelle Übergabe der Wohnung mit Eintritt in Rechte und Pflichten als Eigentümer und Vermieter. Hört sich schlimmer an, als es ist. Nur eine Unterschrift, dann ist es so. Solange alle zufrieden sind, merkt man gar nicht, dass man Eigentümer und Vermieter ist. Finanziell vielleicht, aber das kann ich im Moment noch gar nicht abschätzen.

14.2.2019 – 17.2.2019 – Wir waren im Schwabenland und haben mal geschaut, was Kind 3 da so treibt. Es war das erste Frühlingswochenende des Jahres 2019, wir saßen im Biergarten in Ludwigsburg. Die Leute dort hatten ein Personalproblem, sie waren nicht auf den Ansturm auf Outdoorplätze vorbereitet und mussten „reserviert“ Schildchen auf einige Tische stellen. Keiner hat mit dieser Hitze im Februar gerechnet, wir auch nicht. Wir konnten den Samstagnachmittag auf dem Balkon verbringen. Nicht schlecht, wenn auch ein wenig seltsam. Die Gegend am Neckar kennen wir ja schon ganz gut, auch Ludwigsburg haben wir schon öfter besucht. Was wir erstmalig in Ludwigsburg sahen, war der Wochenmarkt am Samstag. Das Angebot heimischer pflanzlicher und tierischer Produkte hat uns überwältigt. Hier bei uns auf den Wochenmärkten stehen diese Produkte nicht im Vordergrund, hier gibt es eher Klamotten und Taschen und Kram. https://www.ludwigsburg.de/,Lde/start/tourismus/aktionen+zum+wochenmarkt.html

Das Wochenende war auch schnell wieder vorüber, 800 KM zurück, eine Übernachtung zu Hause und schwups…. wieder im Büro!

Was war sonst noch? Ich war selbstverständlich beim Friseur! Wir haben einige Geburtstage gefeiert, das Geburtstagskind im Vogtland ist nun auch schon neun! Bei seiner Geburtstagstorte musste unbedingt darauf geachtet werden, dass sie richtig steht, sonst ist er noch ein Baby und erst 6!

Gekocht wird bei uns zu Hause, wie eh und je. Mein privater Chefkoch probiert sich durch die Welt von Jamie Oliver und Tim Mälzer. Jamie Oliver kocht Italien, sehr zu empfehlen. Das Buch steht nun auch bei uns, genau wie „Neue Heimat“ von Tim Mälzer. https://www.ndr.de/kultur/buch/tipps/Kochbuch-von-Jamie-Oliver-Jamie-kocht-Italien,jamieoliver124.html

https://www.stern.de/genuss/essen/tim-maelzer–kochbuch–neue-heimat—-rezepte-fuer-ein-modernes-deutschland-8394474.html

Jetzt nur wenige Fotos aus unserer Küche, das letzte ist immer unser Sonntagsfrühstück ……

Ach herrje….mir fällt gerade ein: Es gibt Familienzuwachs bei uns:

Tadaaaa….einen Wassersprudler. Und nicht nur, weil uns die Werbung sagt, dass Kisten schleppen lästig sei. Nein wir haben uns dafür entschieden, weil wir glauben, dass das Trinkwasser in Deutschland besser geprüft und überwacht wird, als die Sprudelanlagen in den Brauereien. So richtig kann ich auch nicht mehr glauben, dass es IMMER frisches Felsquellwasser ist, was in die Flasche kommt. Wer weiß das schon, wir sind auf jedem Fall zufrieden mit der neuen Trinkwasserversorgung zu Hause.

Wie Ihr seht, es ist gar nicht soviel passiert in den 10 Wochen. Wir waren zu Besuch, wir bekamen Besuch, Kind 1 hat ein neues Auto, schick, rot und groß! Im Wesentlichen ist alles wie sonst auch: Wenn wir nicht arbeiten gehen, nicht zu Hause herumhocken, nicht verreist sind, nicht zu Besuch bei wem auch immer sind….dann findet man uns im Wald, auf dem Feld oder am Wasser. Und mit wem:

Ja, mit Mailo! Der kann nicht genug davon bekommen, mit uns oder mit einem von uns durch Feld und Flur zu ziehen. Und fast immer mit dabei ist sein neuer Freund, ein Frisbee. Mailo hat es sich zur Aufgabe gemacht, schneller zu sein, als die Scheibe fliegt und hofft darauf, sie im Flug zu fangen. Klappt auch manchmal schon. Es macht Spaß mit ihm, fast immer!

Der Fentino ist noch im Winterschlaf, aber wir haben den Termin beim Wohnwagenarzt gemacht. Der „Gesundheitscheck“ wird ab 10.05. in Stralsund sein, dann gibt es auch neue Reifen und er ist dann frisch getüvt! Am 17.05.2019 werden wir wieder auf große Reise in unsere geliebte Toskana gehen, natürlich mit Mailo und Fentino. Ob wir vorher schon mal sowas wie ancampen, wissen wir noch nicht. Wir haben Ostern zwei Geburtstagskinder, da lohnt es sich nicht, den Fentino irgendwo hinzuziehen. Aber vielleicht findet sich noch ein verlängertes Wochenende vor der großen Reise? 1.5. fällt mir grad so ein, vielleicht haben wir am 2.5 und 3.5 genug Überstunden? Wirkliche geleistete Überstunden selbstverständlich nur! Mit Urlaub wird es knapp, denn der ist bereits komplett verplant.

Ich höre mal auf jetzt. Mal schauen, wer diesen Beitrag bis zum Schluss schafft! Vielen Dank für Eure Geduld und wie Ihr seht, es lohnt sich, immer mal vorbei zu schauen, ob es was Neues oder was neues Altes aus dem Hause gibt. In diesem Sinne, schönen Frühling und immer daran denken: Osterdeko muss raus und ran an die Büsche!

Wochenrückblick 41./42. KW 2018

Es schleift grad etwas mit meiner Wochenberichterstattung, ich weiß! Aber zum einen passiert auch gar nicht so wahnsinnig viel und zum anderen passiert so wahnsinnig viel, dass ich nicht zum Schreiben komme. Bevor es los geht, beschreibe ich mal eine Sache, die heute morgen auf dem Weg zur Arbeit passierte. Wir saßen im Auto und waren unterwegs zum Hundekindergarten. An diesen Tagen geht es über die A 20, Richtung Rostock. Viel los auf der Piste, Berufsverkehr, alles wie immer, zunächst jedenfalls. Ich überholte einen Transporter, war also auf der linken Spur, plötzlich Lichthupe und ran an mein Heck! Tssss, dachte ich, wenn Du es eilig hast, Pech für Dich, steh einfach früher auf! Ich überholte lustig weiter, einen LKW nach dem anderen, ab und an auch mal einen Transporter. Mein Anhängsel blieb und hupte mit den Scheinwerfern. Ich blieb also links, hinter mir mein hupender Eiliger und neben mir ein gemütlicher Transporter. Rechts neben diesem ist die Pannenspur und genau dort überholte nun auch noch so ein unausgeschlafener aus dem Landkreis Vorpommern- Rügen! Aus zwei Spuren wurden drei und Abstände zwischen den Fahrzeugen waren nun auch endgültig egal. Mein Freund mit der Lichthupe hupte lustig weiter. Endlich war ich mit dem Überholen fertig, rechts rüber, mein Lichthupenfreund konnte endlich vorbei. Aber eilig hatte er nun nicht mehr, er sortierte sich sofort vor mein Auto und begann mich auszubremsen. Jetzt sah ich, wer mein unbekannter Lichthupenfreund war, ein weißer BMW aus Greifswald. Er gab mir durch Blinker rechts zu verstehen, dass er sehr gern mit mir eine kleine Schlägerei auf dem Pannenstreifen hätte, allerdings hatte ich keine Lust. Also fuhr er langsam vor mir her und nahm hoffentlich zufällig auch die Ausfahrt, die wir nehmen müssen. Natürlich fuhr auch er rechts ab und steuerte direkt den Parkplatz an der Bundesstraße an. Blinker rechts und wieder die freundliche Aufforderung zur Auseinandersetzung. Nö, keine Lust, ich fuhr weiter….mit Vollgas kam er hinterher, nun bekam ich dann doch etwas Angst. Ich bog zum Kindergarten ab und Gott sei Dank, er fuhr weiter. So ein Idiot und leider wie so oft, keine Polizei in der Nähe. Schade! 

Nun zum Eigentlichen…….viel los im Zusammenhang mit dem Kauf der Eigentumswohnung. Die Bank will immer soviel wissen und haben, deshalb muss ich ständig was suchen und organisieren. Aber nun scheint alles klar zu sein, wir warten auf den Notartermin! Die Wochenenden haben wir in Sternberg verbracht, beide mit Hansi. Schlafen durfte der „Pups“ zwischen Oma und Opa im Fentino, Fernseher an der Wand, Kika an, Oma und Opa sind die Bedienung….was kann es Schöneres für so einen fünfjährigen Burschen geben.

Wir haben viel unternommen, u.a. waren wir im Kamelhof in Sternberger Burg und haben Strauße, Kamele, Alpakas, Esel und Ziegen, Wölfe (Hybriden), WhiskasKatzen, Büffel und Nandus gesehen. Anschließend gab es Eis. War ja auch wie Sommer, wir hatten am 13.10. in Sternberg 27 Grad. 

Die Wochen dazwischen war Pilzalarm. Der Chefkoch des Hauses war mit Mailo auf der Mailorunde und fand einen riesigen Steinpilz. Ich muss dazu sagen, dass wir vorher in den Sternberger Wäldern schon auf Pilzsuche waren, allerdings nur Ziegenlippen fanden. Besser als nichts, gesäubert, geschnitten und auf den Küchenschrank zum Trocknen! Dann aber kam der Steinpilz 

680 Gramm Waaaooooooo

Scheint ja doch Pilze zu geben, wo doch alle meinten……nach diesem trocknen und heißen Sommer wird es nichts mit der Pilzernte. 

Tadaaaaaa

von wegen…..wir waren eine Stunde unterwegs und fanden die schönsten Maronen und Steinpilze überhaupt! Wo? Das wird selbstverständlich nicht verraten. An der Stelle, wo der 680- Gramm- Pilz stand, stand eine Woche später wieder einer, nicht ganz so groß, aber so um die 400 g dürfte der auch wieder gewogen haben. Alles wird getrocknet, allerdings einmal gab es frisches Steinpilzrisotto. Leider habe ich vor lauter Hunger vergessen, ein Bild davon zu machen und einen leeren Teller will auch keiner sehen.

Was war sonst noch los? Meine XXL- Foto- Collage für meinen Beratungsraum auf Arbeit ist angekommen, eine Zusammensetzung von Fotos, die Kind drei bei seinem Besuch in Sternberg kürzlich aufnahm.

Sobald es an der Wand hängt, mache ich nochmal ein Foto von den Fotos  😆 

Am 16.10. habe ich mich mit meiner Freundin A. und ihrer Tochter J. auf der Hundewiese getroffen. J. hat einen Mops und Mailo war natürlich auch mit

Die Mopsdame Abby war mopsunüblich fidel und rannte dem Mailo und seinem Weimikumpel immer hinterher. Für so einen Mops war das Hochleistungstraining, wir mußten öfter mal schauen, ob das mit der Atmung okay ist  🙄 ganz tapfer zog die Kleine mit…..bis diese beiden Herren auftauchten

Totstellen!!!!!! Das war Abbys Strategie!!!! Wir haben uns totgelacht! Sie lag ganz still auf dem Rücken und ließ sich von den beiden Irischen Wolfshund Brüdern beschnuppern. Bloß nicht bewegen, die werden mich Fressen, dachte Abby wohl  😮 dann bin ich weg!

Apropos weg, das bin ich jetzt! Schöne Herbstwoche für alle und schaut schon mal nach der Weihnachtsdeko! Die ersten Bäume leuchten schon wieder, zumindest bei uns im Dorf und einer auch an der Bundesstraße!

 

Wochenrückblick – 37. KW 2018

Tja, da habt Ihr lange gewartet was? Heute ist schon Freitag und kurz überlegte ich, ob ich nächste Woche über zwei Wochen schreibe oder doch noch schnell jetzt über die letzte Woche. Das größte Ereignis in der 37. KW war die Besichtigung eines neu gebauten Mehrfamilienhauses in Sanitz, in welchem sich eine für uns sehr interessante Wohnung befindet. Wir wollen dort zwar noch nicht hinziehen, aber später vielleicht mal. Dann, wenn wir nicht mehr arbeiten dürfen bzw. müssen….. 😎 , viel Verreisen wollen und den großen Garten dann nicht mehr bewirtschaften können bzw. wollen … 😎 

Und da alle sagen, Immobilien lohnt sich immer, haben wir uns mal jene besagte angeschaut. Nicht schlecht, neu ist halt neu ….Lage topp….vermietet ist sie auch…..schnell mal ein Angebot angefordert und ab zur Bank. Allerdings war das mit der Bank in dieser Woche.!….Würde gehen, sagt die Bank, würde gehen, sagt der Verkäufer….würde gehen, sagen wir??? Wir überlegen mal noch einen Augenblick….und gehen nächste Woche nochmal zum Bauträger…..Er und die Bank haben uns eine kleine Bedenkzeit eingeräumt, natürlich mit Einschränkungen. Die Bank sagt……freibleibend im Hinblick auf die Konditionen…..Allerdings habe ich keine Angst davor, dass sich die Zinsen innerhalb einer Wochen verzehnfachen… 🙂 Der Bauträger sagt, ich halte mich zwar an das Angebot 3 Monate, aber mich rufen „tausende“ Leute an und fragen nach der Wohnung….jajajajaja…..wieder so eine Verkaufsstrategie. Das hatten wir ja grad…Unsere Entscheidung wird in der nächsten Woche fallen, gern wüsste ich noch etwas über die Mieter und deren Vertrag. Natürlich nur das, was ich wissen darf  😆 Und ein kleiner Blick in die Wohnung kann auch nicht schaden. Immer nur Grundriss gucken ist auch nicht schön….

Was war eigentlich noch in der letzten Woche? Ich war immer nur arbeiten und mit Mailo unterwegs und wenn ich zu Hause war, habe ich gegessen

geschlafen, Wäsche gewaschen und ferngesehen…..vielleicht auch in einer anderen Reihenfolge 😛  Wird langsam Herbst, man mutiert schleichend wieder zum Faulenzer….

Ich habe angefangen, Mailo an die 10 Meter- Schleppleine zu nehmen und dann einige Runden mit ihm zu drehen. Fragt Ihr ihn, wird er sagen…..Ich will das nicht! Fragt Ihr mich….ICH WILL DAS SO und zwar solange, bis er begriffen hat, dass der Jogger dort im Wald joggen darf und nicht in den flotten Sprint verfallen muss, weil er Angst vor Mailo hat und dieser dann genauso schnell hinterher sprintet…..und ich dumm rumstehe und brülle…..MAiiiiiiiiilllllooooooooo, stoooopppppppp……..!!!! Wenn nämlich sowas passiert, ärgern wir uns wieder darüber, dass es den jeweils anderen gibt. Und die Tierheime sind voll…. 😉 …..War ein Spaß….

Und wir waren wieder mal am See, zwar nicht in Sternberg, aber in Eixen. 

Apropos Sternberg……wir waren jetzt schon zwei Wochen nicht dort und werden auch dieses Wochenende nicht hinfahren. Das war anders geplant, aber ist ja oft so im Leben. Heute holen wir Hannes, er war ja schon lange nicht mehr bei uns, da er im Urlaub war mit Mama und Papa. Dann ist noch das jährlich stattfindende Cousin- und Cousine- Treffen…..am Samstag……ooooojeeeee………ich habe da so Erinnerungen….. 😆 😛 😎 🙄 Und außerdem gibt es ein Geburtstagskind in der Familie, Schwiegersohn wird auch schon……wieder älter. Und hat zum Brunch geladen am Sonntag. Deshalb wird es wieder nichts mit dem Wochenendcamping, aber nächstes Wochenende, komme was wolle….da geht es nach Sternberg. Ich werde berichten.

Der Sommer soll heute nun endgültig zu Ende sein, Stürme und Temperaturstürze werden erwartet. Ist ja auch seltsam, dass man die Terrassenpflanzen im Dunklen gießt…..und das um 8 Uhr abends….Normalerweise ist es hell, oder man hat keine solche Pflanzen mehr….oder noch nicht  😮 

Winke, winke…bis zum nächsten mal.

Deutschlandrundreise Sommer 2018 – Eifel

Und schon ist es soweit, wie doch die Zeit rennt. Im Urlaub ticken die Uhren irgendwie viel schneller……Etappenziel zwei unserer Deutschlandrundreise war die Eifel. Als ich seinerzeit die Rundreise plante, wusste ich gar nicht wo die Eifel ist. Wir waren in Nordrhein- Westfalen, genauer gesagt in Nideggen, eine kleine Stadt im Kreis Düren. Nideggen liegt am Nordrand der Eifel, hoch oben über dem Rurtal. Die Rur hat ihre Quelle in Belgien, fließt durch NRW und mündet in Holland in die Maas. Wir haben unterhalb von Nideggen, direkt an der Rur einen wunderschönen Stellplatz bekommen, schöner ging nicht. Wir waren auf dem Campingplatz in Hetzingen, wie gesagt an der Rur und schauten hinauf auf die Burg Nideggen. Wahnsinn! Wirklich, richtig, richtig schön dort. Mailo kam nicht so richtig klar mit den Paddlern, die hier vorbei kommen. Er verstand nicht, wieso dort was am Wohnwagen vorbeischwimmt, was er nicht retten darf! Die Rur wird  besonders geschützt, beispielsweise durch das Paddelverbot von Februar bis 15.07. eines Jahres. Und sie ist verdammt kalt…..uns wurde was von 11 Grad Wassertemperatur erzählt….

Der Campingplatz hat eine Besonderheit….da kommt kommt niemand darauf, der hier noch nicht war…….es fährt ein Zug alle halbe Stunde quer über den Platz. Die Schranken sind immer zu und wenn man so wie wir, einen Platz auf der anderen Seite hat, dann muss man bis vor die Schranken fahren und hupen. Es kommt jemand auf einem e-bike angesaust und macht die Schranken auf. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es einen Tunnel. Nach 22 Uhr ist Hupen verboten, da kommt dann keiner mehr, um die Schranke aufzumachen. Dann muss das Auto die Nacht über draußen bleiben. So auch in der Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr. Frau Anmeldung sagt, am besten ihr hupt immer viertel vor oder viertel nach. Wenn sich alle dran halten, muss sie nicht so oft mit dem Bike an kommen.  😆 

Nach dem Aufbau und dem Ausrichten des Fentinos erkundeten wir noch schnell mal den Platz, das Waschhaus, die Kneipe am Platz und die möglichen schnellen Gassiwege, für den Fall, dass es mal ganz schnell gehen muss mit Mailo. Alles perfekt, die Kneipe war so lala, aber für den ersten Abend auf ein Bier und ein Happen zu Essen reichte es. Noch kurz mit den Platznachbarn geschnackt, ein nettes Paar aus Aachen, also von quasi um die Ecke, dann war der Ankunftstag in der Eifel auch schon vorbei. Vor uns lagen nun 4 Tage in der Rureifel.

Am nächsten Morgen ging es wie gewöhnlich immer los zur ersten Mailorunde des Tages…..

 und wenn es sehr heiß war morgens, dann ab in die Rur. Das auch zwischendurch und abends, ganz, wie der Herr es gern hätte. Er hat ja Urlaub, da darf es gern von allem etwas mehr sein

Was sind schon vier Tage für eine Gegend, wie die, in der wir uns befanden? Nideggen stand selbstverständlich auf dem Plan, vor allem die Burg, auf die wir ständig schauen konnten. Also auf nach Nideggen…Auf dem Weg hoch zur Burg gab es viel zu sehen, u.a. eine schöne und sehr imposante Kirche.

Als wir dann oben auf dem Burggelände ankamen, hielten wir gleich mal Ausschau nach dem Campinglatz. Wenn wir unten die Burg oben sehen, dann müssen wir ja eigentlich auch von oben den Fentino auf dem Platz sehen???

Aber wir konnten ihn nicht sehen, war ja klar. Auf dem ersten Bild sieht man ganz links die Rur, dann die vielen Bäume an der Rur und von oben betrachtet, steht der Fentino unter den Bäumen. Die Burg ist sehr beeindruckend und wer mal in der Gegend ist, sollte sich Nideggen und die Burg ruhig mal anschauen.

Nach einer kurzen Pause in Nideggen (so bergauf ist für uns Flachländer anstrengend, noch dazu bei Hitze und etwas untrainiert  🙄 )

haben wir und entschlossen, doch mal schnell zum Rursee zu fahren, damit wir ihn wenigstens mal gesehen haben. Mailo war inzwischen soweit trainiert  😉 , dass wir ihn bis zu fünf Stunden allein im Fentino lassen konnten. Er bewacht unsere Wohndose, natürlich haben wir für angenehme 22 Grad im Fentino gesorgt….Klimaanlage…..Wenn Camping, dann vom Feinsten!  😀 

Am Rursee dann wurde uns die Schönheit der Region nochmal so richtig nahe gebracht. Und da wir nicht nur am Rursee sein wollten, sondern auf dem Rursee, war die Frage: Dampferfahrt oder Tretboot? Wir nahmen Tretboot von wegen untrainiert und so weiter…..

Eine Stunde Tretboot fahren, pralle Sonne von oben und untrainiert, das war nicht ohne! Und für nur eine Stunde Wasser treten waren wir im Anschluss ganz schön kaputt. 

Unser zweiter Ausflug ging nach Aachen. Empfehlung unseres Platznachbarns…. und in Aachen war wir auch noch nie. Los ging es, Infosuse schickte uns auf dem kürzesten Weg und ohne Autobahn dorthin. Wir hörten Gott sei Dank rechtzeitig in den Nachrichten, dass die A irgendwas nach Aachen verstopft sei….Warum wundert mich das nicht? Unser gewählter Kurs führte uns für 3 Minuten durch Belgien, als wir das merkten, waren wir schon wieder in Deutschland. Parkhaus im Zentrum hatte noch einen Platz für uns und rein ins Gewimmel. Aachen hat einen Dom! Um ihn und um das in unmittelbarer Nähe gelegene Rathaus dreht sich hier alles. Ringsherum ist Fußgängerzone und alles ist überschaubar und gut zu Fuß zu schaffen. Aachener Printen wohin das Auge schaut….natürlich haben wir auch welche gekauft. Im Dom waren wir auch, Foto verboten! Aber immerhin Eintritt frei. Und da wir an einem Samstag da waren, wurde auch wie wild geheiratet dort. Im Rathaus und im Dom. 

Die beiden ersten Bilder sind ein Hinweis auf die Nähe zu Belgien, belgisches Konfekt wurde auch an jeder Ecke verscherbelt!

Aachen hat aber auch den Elisenbrunnen, eine umbaute Quelle, aus welcher 53 Grad warmes Wasser sprudelt…..Jede Menge berühmte Leute waren schon da kuren…..wer Lust hat, kann sich die Tafeln ja mal genauer ansehen und durchlesen

Aachen ist sehr sehenswert. Eine hübsche historische Altstadt, um die sich die Fußgängerzonen schlängeln und natürlich auch das ein oder andere Kaufhaus befindet, welches auch in Rostock steht. Oder in Hamburg, in Köln und Leipzig…..und überall.

Aber den hier, den haben wir so noch nicht erlebt. HansWurst! Eine Bratwurstkneipe der etwas anderen Art. Man musste seinen Namen sagen (vor- oder Nachname ist egal)…..Wenn das bestellte Wurstgericht fertig war, dann schrieb jemand: „HansChristian bitte“ …..Bei uns schrie jemand: „HansLeube“……totlach…..

Nicht nur die Zeit in Aachen verging blitzschnell, nein der gesamte Aufenthalt war so schnell vorbei! Was sind schon vier Tage in der Eifel? Man sollte sich unbedingt mehr Zeit nehmen für diese schöne Gegend. Auch wenn der Campingplatz am Wochenende dem Massentourismus zum Opfer fällt. Plötzlich waren dort an der Rur, wo vorher noch unser Tisch und unsere Stühle standen, eine Familie mit zwei oder vier Kindern im Zelt. Der Blick auf die Rur war nun versperrt von der Familie, die mit übergroßen Schwimmtieren und anderen aufblasbaren Dingen wie riesige Sessel und Liegen anreisten und wohl nur für ein Wochenende blieben. Diskretion gibbet net auf dem Camping… wat mut, dat mut…Et hätt noch immer jotjejange!

Fazit: Schön war es in der Eifel. Es war noch nicht ganz so heiß, also man konnte noch gut was unternehmen. Der Campingplatz war okay, unser Stellplatz war der Hit! Die Kölner Familie hat uns zwar etwas zu dolle an ihrem Leben teilnehmen lassen, aber grundsätzlich finden wir es gut, wenn diese Leute sich im Freien aufhalten und so die Kinder weg von den Flimmerkisten holen. Auch wenn Muddi nur in ihrem riesigen aufblasbaren Sessel lag, auch nur mit dem Handy machte und ohne Hilfe nicht aus dem Sitzding kam. Die Sanitäreinrichtungen haben auch sehr unter dem Andrang der Kurz- und Durchreiseurlauber gelitten….an die Vorschriften wird sich kaum gehalten….von wegen was in die Eimer soll und nicht daneben….oder nur mit Badeschlappen in die Duschbereiche…..entweder die Leute können nicht mehr lesen oder aber sie ignorieren Vorschriften einfach. Naja Respektlosigkeit ist eine Eigenschaft, die immer mehr zur Umgangsform wird und leider nicht nur auf dem Campingplatz auftaucht! So….Eifel aus! Am Sonntag 22.7. war dann Abfahrt in den Schwarzwald. Dazu mehr im nächsten Bericht.

Campen in der Toskana – Mai 2018 Teil 3

Willkommen im dritten Teil unseres Campingberichtes…….Los geht es! Abfahrt Gardasee am Freitag dem 04.05.2018. Strömender Regen, die ganze Nacht schon! Der Platz war so aufgeweicht, dass zu befürchten war, dass wir Fentino gar nicht bewegt bekommen. Mit Ziehen und Schieben wird das nichts…..Der gut strukturierte Campingplatz Fontanelle hat selbstverständlich ein Kassenhäuschen, ab 8.00 Uhr geöffnet für alle Abreisenden. Die freundliche Kassiererin bot an, bei Schwierigkeiten den Mann mit dem Traktor zu rufen. Der zieht den Fentino da raus. Da war ich aber froh, auch wenn es Frau Freundlich nicht in erster Linie um unsere Schwierigkeiten ging, sondern vielmehr um den Platz. Der könnte nämlich stark beschädigt werden, wenn wir das selbst übernehmen….Wir haben es aber selbst übernommen und dank unserer Rangierhilfe kam Fentino brav aus dem Stall  😆 Mailo und ich warteten im Auto, wir waren schon sehr durchnässt, unser Chauffeur musste den Wagen noch anhängen. Dann aber ging es los, tschüss Gardasee…..ab in unsere geliebte Toskana. Außer das am Gardasee die Autokarawane schon wieder unterwegs war und sich auf der Autostrada A4 sowas wie Berufsverkehr bewegte, ging es flott in Richtung Parma- La Spezia – Viareggio – Pisa – Livorno – Cecina – Casale Marittimo!

Am Nachmittag erreichten wir Valle Gaia…..eine Campinganlage, wie sie nicht nur auf den ersten Blick, schöner nicht sein kann. Waaaoooooo  😆 

Da wir offensichtlich die einzigen Anreisenden an diesem Tag waren, wurden wir persönlich begrüßt und eingewiesen. Wir bekamen Stellplatz 301…..ein riesiger Platz, Komfortplatz selbstverständlich. Hier mal Bilder vom Platz, sie wurden während des gesamten Urlaubs geknipst….

Wie Ihr ja wisst, sind wir nicht zum ersten mal in der Toskana. Wir kennen Florenz, Pisa, Siena, Lucca, Monte Argentario, wir waren auf Giglio und haben noch die Costa Concordia auf der Seite liegen sehen  🙄 , wir waren in der Maremma, im Chianti, in San Gimignano, Volterra, wir kennen Grosseto, Porto Santo Stefano….Arezzo nicht zu vergessen. Ob die Creté südlich von Siena, ob Montalcino oder Montepulciano, auf Elba waren wir auch..oder in Pitigliano und in Pienza. Oft waren wir auch am Monte Amiata, dem höchsten Berg im Süden der Toskana. Wir besuchten Klöster wie die Abtei Monte Olivito Maggiore oder die Abazzia San Galgano….wir waren auch in den Schwefelquellen von Saturnia und haben mehrmals den Tarot garden von Niki di Saint Phalle besucht, Ihr wisst schon, die Erfinderin der dicken Nana- Figuren…..

http://ilgiardinodeitarocchi.it/de/

….ich könnte stundenlang aufzählen, was wir in der Toskana alles schon besucht haben. Und trotzdem gibt es immer wieder Dinge, Orte, die wir so oder noch nicht kannten. Jetzt aber ging es um das Campen in der Toskana und um die Gegend um den Campingplatz herum. Viel Fahrerei wollten wir nicht, also war der Plan….Strand oder Wandern oder Nichtstun auf dem Campingplatz! Und genauso war es dann auch…..Ich beginne mit Strand!

Leer war es dort immer…..weil? Das Wetter! In diesem Jahr war es in der Toskana kühler als sonst, aber wärmer, als sonst bei uns. Es war oft bedeckt, hat manchmal auch geregnet, allerdings eher abends oder in der Nacht, die Temperaturen gingen nicht oft über 25 Grad. Aber wir waren immer draußen, hatten niemals Socken an und gingen ins Meer. Das Mittelmeer hatte dort 18 Grad, das ist für uns Ostseemenschen hochsommerlich! Aber nicht für den Italiener und schon gar nicht für die Italienerin! Wir waren sehr oft ganz allein am Strand, das hat richtig Spaß gemacht. Auch wenn wir uns das ein oder andere mal einen Spielkameraden für Mailo gewünscht haben. So mussten wir ständig Dummy, Stock und Frisbee werfen, damit der Bursche mal ordentlich am Rennen ist….und Baden sowieso, da kennt er nichts!

Wandern waren wir nicht nur am Strand, es gab in unmittelbarer Nähe zum Campingplatz einen Wanderweg, der durch die Berge führte in Richtung Casale Marittimo. 

Eine wirklich empfehlenswerte Wanderung, es gibt so einige Wanderrouten dort. Der Campingplatz hat eine Broschüre auch in deutscher Sprache, da konnte man jede Menge über Wanderungen zu Fuß, Fahrradtouren und Sehenswürdigkeiten in der näheren und entfernteren Umgebung erfahren. Es werden sogar Tagesreisen nach Rom angeboten, aber ganz ehrlich? Wir waren schon in Rom, 4 Tage und es hat nicht gereicht, diese Stadt kennen zu lernen. Deshalb empfehle ich allen Toskanabesuchern, in der Toskana zu bleiben und lieber einmal mehr dorthin zu fahren. Bestenfalls nimmt man sich für jeden Urlaub eine Provinz vor, dann sind schon mal die nächsten 10 Urlaube verplant. Wir waren manchmal auf Tagestour in Umbrien, Lago di Bolsena, Lago die Trasimeno, Assisi, Perugia….alles sehr schön, nur nicht geeignet für nur einen Tag. Nehmt Euch Zeit für die Toskana! Dann könnt Ihr sie genießen und fangt an die Toskaner, ihre Lebensart, ihre Eigenarten, ihr Essen und ihre Sprache zu verstehen. Strand und Wandern hatte ich, jetzt noch zum Nichtstun…..das taten wir oft…..nichts. Einfach so rumsitzen oder rumliegen und lesen oder in die Luft gucken…..das funktioniert nirgends so gut, wie beim Campen. Der Campingplatz ist Spitze! Tolle Sanitärgebäude, alles blitzeblank, ein Alimentari mit all dem, was man grad braucht, perfekt. Pool war noch zu…… 😥 war ja auch Wattejackenwetter für die Italienierinnen…..uns hat es nicht gestört, für die Großfamilien aus Holland war es eventuell etwas schade. Aber der Alleinerziehende Papa aus Deutschland, vielleicht war es aber auch ein Papa- Urlaub, hatte schon zu tun, die beiden Kleinen zu bespaßen bei POOL ZU! Die Anlage ist terassenförmig, wir standen selbstverständlich oben und konnten über die Hecke auf die Terrasse unter uns schauen, um die paar anderen Miturlauber zu sehen. Einige hörten wir, nicht, dass sie nah dran waren, nein sie kennen es nicht, sich in normaler Lautstärke zu unterhalten. Brüllen auf Schwäbisch, Bayrisch und Holländisch, dies ist für manch eine Familie die bevorzugte Art zu kommunizieren. Aber wie gesagt nur manch eine….alles in allem war es sehr sehr ruhig. Zum Einkaufen fährt man nach Cecina, da ist dienstags der größte Markt der Region. Hier gibt es Klamotten und Klamotten, Schuhe und Klamotten, Taschen und Klamotten….aber auch Käse, Peccorino natürlich, Oliven, Honig, Schinken und Salami…alles eben für in den Bauch und außen drumherum….

Diese Bilder sind vom Markt in Donoratico, der ist kleiner, donnerstags und hat auch Peccorino und Salami und Klamotten und Schuhe und Taschen….

Eis essen geht immer gut in San Vincenzo…..auf dem Weg zum Strand oder vom Strand….

Lebensmittel kauft man am Besten in Cecina bei COOP, CONAD….sehr schöne Supermärkte mit allem, was die Toskanaküche braucht und manchmal auch nicht braucht…..wie Maggi……Es gibt in Cecina auch einen LIDL  😥 und einen Penny, wobei letzterer mit italienischem Angebot aufwartet, LIDL hat da schon vieles aus Deutschland rangekarrt und in die Truhen gelegt…..wir bevorzugen Penny und die italienischen Supermärkte. Gemüse kauft man am besten direkt an der Straße, bei einem der vielen Stände. Diese gibt es überall, der Acker und die Gewächshäuser befinden sich direkt hinter den Ständen. Frischer geht nicht…..

Klamotten shoppen geht prima in Pisa. Da gibt es Moda Italiana…..die feine und gar nicht mal so sehr teure Mode. Das können sie, die Italiener! Und Schuhe erst…….und Taschen…..Schmuck…..

Zum Essen, wir waren nur einmal schick Essen im Robin Hood. Dieses Restaurant befindet sich in der sich dem Campingplatz anschließenden Ferienwohnanlage La Cassetta. Ein super Restaurant, spitzenmäßig. Hat seinen Preis, 105 € für uns den Abend…..aber dafür gab es für mich Antipasti Misto, Gemischtes aus der Region, erster Gang (primi piatti) Papardelle con Cinghiale (Bandnudeln mit Wilschweinragout), eine Spezialität in der Toskana und zweiter Gang (secondi piatti) Scampis mit Kapern und Tomaten…….Antipasti war für zwei, der Herr hatte zum primi piatti Spaghetti Vongole (Nudeln mit Muscheln) und zum secondi piatti gab es eine gegrillte Orata (Dorade) con Spinaci (Spinat) als Beilage. Dazu Vernaccia, Weißwein aus der Region um San Gimignano. Dolce (Nachtisch) fiel fast aus…..aber un caffé … einen Kaffee, der musste noch. Caffé in Italien ist Espresso in Deutschland….

Apropos Esssen: Die Campingküche war sehr vielfältig…..nachfolgend und abschließend mal einige Bilder davon

 

Auch dieser Urlaub war zu kurz und plötzlich hieß es ABREISE. Viel zu schnell war alles wieder vorbei und die Packerei ging los. Am 18.05.2018 war Abreise und entgegen meiner Ankündigung nur drei Teile Urlaubsbericht zu schreiben, wird es noch einen Teil geben. Bis dahin kommen jetzt noch ein paar übrig gebliebene Fotos aus der Tsokana….tschüss und winke, winke. Bis bald!

Campen in der Toskana – Mai 2018 Teil 2

…wo war ich stehengeblieben?……Ankunft am Gardasee am 29.04.2018! Weiter geht es…..

Wir hatten einen Stellplatz, einen Komfortstellplatz wohlgemerkt, für die Zeit vom 29.04.2018 bis 04.05.2018 reserviert, sicher ist sicher, dachten wir.  Wir wussten nicht, was da so los ist auf den Campingplätzen in einer der beliebtesten Urlaubsregionen der Deutschen. Aus zwei Gründen sollte man dies nicht tun am Gardasee zu der Zeit:

  1. Es gibt tausende Campingplätze und alle sind nur max. zur Hälfte belegt zu der Zeit.
  2. Man nimmt, was einem zugeteilt wird und stellt spätestens nach Aufbau aller Campingutensilien fest, dass es an anderer Stelle viel bessere Stellplätze gibt. Wenn man dann nur 4 Tage dort bleibt, überlegt man sich den Umzug. Wir entschieden uns dagegen, leider!

Unser Komfortstellplatz war angenehm groß, hatte einen eigenen Wasser- und Abwasseranschluss und selbstverständlich auch Landstrom. Soweit so gut…..er lag aber an einer Einbahnstraße, was bedeutet, dass alle Fahrzeuge eines sehr großen Abschnittes des Platzes immer bei uns vorbeifuhren, wenn sie den Campingplatz verlassen. Die Ausfahrtschneise quasi….ich persönlich fand das sehr ungünstig, Nachbarn von uns hatten da weniger Probleme. Noch dazu war trotz Reservierung im Vorfeld der Platz nicht gemäht, so dass es große Schwierigkeiten mit dem Einstellen des Hängers gab. Der Boden war sehr aufgeweicht, mit Schieben war da nix…..und der Mover hat den Wagen zwar richtig positioniert, allerdings sah der Rasen dann auch entsprechend aufgewühlt aus.  🙄 

Aber es gab ja sehr nette Nachbarn……anfangs…….links neben uns gab es ein sog. Mobilheim……einen Conainer zum Wohnen, die Holländer stehen drauf, rechts neben uns stand ein mittelaltes Paar aus BAYERN mit ihren beiden Dackeln. Campingausrüstung vom Feinsten…..WOHNMOBIL, weil Wohnwagen machen die aus dem Osten. Selbstverständlich war Sepp (so nenne ich ihn mal) zur Stelle und bot Unterstützung an. Danke, wir bekommen das schon hin, bleiben ja nur vier Tage, da braucht es nicht soviel Aufbau……Zack, schon das erste mal waren wir durchgefallen……dann trat unser Mailo in Erscheinung, was Frau Sepp gaaaanz schlecht fand. Doas iiiis jo a Joagdhund????? Tut der was? Unsäre Doackels hoaben Ankst voar soa Tier……Nein, nein, das ist Mailo, der tut nichts…..so ich! Doas sogs se olle…..Wie dem auch sei, Frau Sepp hat immer drohend die Hände in Abwehrhaltung gebracht, wenn sie zu ihrer Wasserstelle ging und Mailo dies interessiert beobachtet hat. Und je mehr Frau Sepp ihre Arme nach oben bewegte und die Handflächen zu Mailo zeigte, desto mehr bellte Mailo Frau Sepp an……das zweite mal durchgefallen!

Am dritten Abend kam Herr Sepp von der Dackelgassirunde……beide Dackels ganz kurz an der Leine, weil Bestie Mailo schon über die Hecke schaute und schwanzwedelnd die bayrischen Hundepüppis begrüßen wollte…..Herr Sepp fragte, ob der Hund denn schon gefressen hätte? Und was er denn so frisst, wenn er frisst……ich, nichts ahnend und ehrlich: ROHFLEISCH! 

WOOOOOOAAAAAAAAASSSSSS? Dackels kommt, wir müssen schnell zur Moatter….das dritte mal durchgefallen. Nächsten Tag war Familie Sepp abgereist!

Der Platz an sich ist schon ganz schön. Es gibt Stellplätze direkt am Gardasee, unparzelliert und nicht als Komfortstellplätze geführt. Das sind die besseren Stellplätze. Dann gibt es einen Campingplatz im Olivenhain, der Campingplatz daneben, welcher aber zumindest in der Vorsaison bzw. zur Zeit unserer Anwesenheit über eine gemeinsame Rezeption geführt wird. Dieser Campingplatz wäre für uns besser gewesen. Sollte es nochmal zum Gardasee- Camping gehen, dann dort. Wahrscheinlich ist aber, dass wir den Gardasee die nächsten Jahre nicht besuchen werden, weil wir als Vor- und Nachsaisoncamper in einer Region waren, die landschaftlich wirklich sehr, sehr schön ist, aber völlig überlaufen. Die Region hat sich den überwiegend deutschen Besuchern angepasst und hat mal flott vieles typisch Italienisches abgeschafft und Deutsches bzw. von Deutschen bevorzugtes aufgebaut. LIDL und Co. soweit das Auge reicht, der kleine italienische Alimentari ist kaum zu finden. Einkaufszentren noch größer, als die großen in Rostock….und Pommes und Eisbein in Riva del Garda. Gefühlt steppte dort der „deutsche Bär“ wie in der Hochsaison an der Ostseeküste auf Usedom! Man muss sich gut umschauen bzw. etwas abgelegenere Orte aufsuchen, um den Gardasee und seine umliegende Landschaft als außergewöhnlich schön zu empfinden.  Aber es gibt sie durchaus, die schönen Plätze am Gardasee. Die Reisezeit scheint sehr beliebt zu sein, denn es war sehr, sehr voll am Gardasee, auch wenn die Campingplätze nur halb voll waren. Die Straßen rund um den See waren ständig verstopft, Auto an Auto schob sich nach oder von Riva in alle Richtungen. Wir waren in San Felice del Benaco, am südwestlichen Ufer des Sees. etwas ruhige aber auch mit Pommes und Eisbein und LIDL. Allerdings fanden wir einen Italomarkt, zugegeben, kein kleiner Alimentari, aber überwiegend italienische Produkte in einem Supermarkt. Das war schön, da gab es den Grana Padano zum Schnäppchenpreis. Naja, kommt auch von dort der leckere Käse….

Zurück zum Camping: Wirklich, wirklich sehr schöne und sehr saubere Sanitärgebäude. Das muss man schon sagen, das funktioniert dort sehr gut. Die Lage des Platzes, direkt am See, super. Für Hunde, auch für Joagdhunde  😉 ist gut gesorgt, Hundebadestelle, überall Hundetoiletten, gut gefüllt mit Tütchen, sogar eine Hundespielwiese in einem Olivenhain…..sehr schön. Das macht Spass. Naja und die Nachbarn…..waren dann ja weg. Alles in allem ein 4- Sterne- Platz, der seine 4 Sterne auch verdient. Sehr durchgeplant, wenig persönlich aber sehr, sehr sauber und gepflegt. Poolanlagen waren noch nicht geöffnet……war ja noch Wattejackenzeit in Italien….nur 22 Grad……brrrrrr…….Pizzeria und Restaurant, Tennisplatz und Spielplätze für die Kids, alles da….und trotzdem nicht unser Favorit. Der kommt erst noch…..in Teil 3……

Eine Rundreise um den See haben wir unternommen, wir hätten es lassen sollen, da, wie schon gesagt, Auto an Auto sich um den See schob. Aber, wir waren in Salo del Garda, wat für ein schönes Städtchen…..

Verpflegt haben wir uns überwiegend durch Eigeninitiative…unser neuer Campinggrill wurde eingeweiht und mein persönlicher Chefkoch hat die Herausforderung angenommen und mit den wenigen Kochuntensilien Essen bereitet, wie es auch zu Hause sein könnte…..hmmmmmm….

Fazit erstes Camping am Gardasee: 

  1. Zuviel los im Mai
  2. schöner Platz, aber gibt auch schönere mit weniger Sternen und weniger Schickschnack
  3. Wetter war so lala, zweimal Regen, einmal richtig dolle und stundenlang
  4. zuviel Germany am Gardasee

Zum Schluss noch mal paar Bilder, die ich nicht unterbringen konnte

Die Abreise vom Gardasee war am 04.05.2018 und musste laut Platzvorschrift bis 11.00 Uhr erfolgt sein. Das haben wir geschafft, trotz strömenden Regens…..allerdings machten wir uns dann völlig durchnässt auf in die Toskana……aber das dann in Teil 3.

Arrivederci…..Gardasee…..Arrivederci liebe Leser/Leserinnen!

Campen in der Toskana – Mai 2018 Teil 1

Jetzt geht es los, der erste Teil unseres Abenteuers wird für die Welt und die Ewigkeit notiert…..auch wenn in ganz Europa die aktuell viel diskutierte Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten ist, welche das Verabeiten, das Speichern und sonstiges Getue mit personenbezogenen Daten unter Androhung von extremen Bussgeldern bei Verstößen regelt…..ich willige ein, meinen persönlichen Reisebericht im www für alle zur Verfügung zu stellen! Diese Einwilligung gilt für alles, was ich hier so aufschreibe, aufgeschrieben habe und aufschreiben werde  😉 

Los ging es am Freitag, dem 27.04.2018, Fentino stand schon seit Ostern in Sternberg und wartete auf die Abreise nach Italien.  Am Abend vor der Abreise haben wir uns kurz in der Sternberger Innenstadt umgeschaut, sehr hübsch dort. 

Am Samstag um 08.00 Uhr gab es noch schnell ein super Früstück im Camping- Lokal und dann war es soweit. Die knapp 1.600 km zum Ziel in der Toskana wurden in Angriff genommen. Gut gelaunt, satt und vollgetankt machten wir uns auf den Weg nach Franken. Dort sollte die erste Übernachtung auf einem Campingplatz stattfinden. A 19 Richtung Berlin, A 24 Richtung Berlin…..Pferd, Kutscher und Kutsche sausten im Rahmen gesetzlicher Vorschriften gen Süden. Bis zur A 10, dann meckerte die Infosuse…..Stau auf dem Berliner Ring wegen Baustelle….neue Route wurde berechnet. Hervorragend, direkt durch Berlin, am Samstagvormittag gegen 11.00 Uhr……Wenn das die Alternativroute ist, dann muss es auf dem östlichen Berliner Ring wohl zum Erliegen des gesamten Verkehrs gekommen sein? Keine Ahnung, wir vertrauten der Infosuse und hatten auch was davon: Nämlich zwei Stunden Verzögerung! Weiter auf der A9 Richtung Leipzig…..gefühlt wurde NUR auf der Hälfte der Strecke gebaut. So auch von Leipzig nach Nürnberg…..immer wieder Baustelle…immer wieder Stopps…..die gute Laune verzog sich langsam. Irgendwann kamen wir dann aber zum reservierten Stellplatz an einem Waldsee in Franken, schöne Gegend, der Platz allerdings war chaotisch. Nette Leute in der Anmeldung, das schon, aber was für ein Durcheinander. Die Wohndosen standen dicht an dicht, dazwischen Autos und ganz viele Grills, die grad gut gefüllt vor sich hinqualmten…..Nur eine Nacht, das waren unsere Gedanken, als wir das sahen. Angeblich hatten das plötzlich schöne Wetter und der Brückentag am 30.04. einen unerwarteten Andrang auf genau diesen Campingplatz ausgelöst, es wirkte wirklich sehr sehr unerwartet…..Aber die Gegend ist schön….

Am nächsten Morgen gegen halb neun ging es weiter Richtung Süden. Ziel war San Felice del Benaco am Gardasee. Vor dem Campingplatz warteten tasächlich Camper auf das Freiwerden von Stellplätzen, also sehr gut nachgefragt scheint der Platz ja zu sein  🙄 Zu der Zeit hatten wir noch nicht soviel Campingerfahrung, aber in Thiessow auf Rügen und in Sternberg gab es deutlich angenehmere Campingplätze. Die Fahrt zum Gardasee verlief wie am Vortag, in Deutschland sind die Autobahnen daran zu erkennen, dass dort gebaut wird. In Österreich ist es auch schon seit Jahren so, aber diese Landleute wollen dafür auch noch Geld. Wer 2 Stunden über die Inntalautobahn fährt, kauft eine 10- Tages- Vignette. Darüber ärgern wir uns jedes Jahr aufs Neue, aber bis auf den Preis ändert sich nichts. Der steigt, steigt und steigt…..dafür bekommt man aber auch ordentlich Baustellen und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Naja, wir dürfen ja eh nur 100 km/h……Apropos Geschwindigkeitsbeschränkungen…..dass man in Italien, auf Autobahnen OHNE Baustellen, aber mit einer sog. Kilometer- Maut nur 80 km/h fahren darf, dass wussten wir nicht. Jedenfalls nicht bis folgendes passierte:

Für das Passieren des Brennerpasses haben wir selbstverständlich gern 😥 gezahlt, es ist allerdings auch eine sehr beeindruckende Strecke durch und über die Alpen…so ganz OHNE Baustelle. …..Es wurde immer dunkler und in Südtirol, kurz vor Bozen…..passierten zwei Dinge! Es fing an zu regnen und es gab ein Stelldichein mit der italienischen Autobahnpolizei. Diese überholte uns und gab uns zu verstehen, dass wir BITTE FOLGEN! Gerne doch……runter von der Autobahn, Maut gelöhnt und da standen die beiden schicken Herren schon, bzw. saßen in ihrem Auto, es regnete ja. Schließlich kam dann doch einer der Herren zu uns…..Guten Tag! Ich bin Herr di Napoli ……schöner Name, wie bei uns Müller…….Dort in Südtirol wird deutsch gesprochen, somit wussten wir nach einer Minute, dass wir zu schnell waren und im Überholverbot überholten. Hääääää? In Italien gilt auf Autobahnen für Gespannfahrzeuge 80 km/h, nicht 100 km/h wie in Deutschland. Und dann haben die Italiener sich was ganz Feines ausgedacht: Auf der Brennerautobahn gibt es ein generelles Überholverbot für LKW. Das Schild, rund, roter Rand, roter LKW links neben schwarzem Pkw….nicht zu übersehen…..aber darunter ganz klein und eckig und weiß…..ein Zusatzschild…….ein schwarzer Pkw mit schwarzem Hänger….was heißen soll, das Überholverbot gilt auch für Gespannfahrzeuge. Herr di Napoli war ein ganz netter, er wollte nur für das Überholen Geld, sofort und in bar….60,00 € ……weniger Eis und weniger Pizza im Urlaub, dann passt das schon. Herr di Napoli betonte, dass er auch gar kein großes Ding daraus machen will, alles nur ganz schnell wenig trara……hmmmmm. Ich überlegte die ganze Zeit, wie wohl sein Vorname ist. Maurizio? Gino? Claudio oder ist er ein Andrea? Auf der Weiterfahrt legten wir fest, dass er Roberto heißt!

Die Fahrt ging dann gut voran, immer schön 80 km/h und niemals überholt. War ja Sonntag und keine LKW……Dann endlich sagt Infosuse: „nach 2 KM bitte die Ausfahrt nehmen und dann sofort rechts in Richtung Peschira del Garda“ Hurra, gleich geschafft, nur noch 50 KM immer am Gardasee lang….Denkste….Stau auf der A4 Venedig- Mailand! Schnell mal eine Stunde verloren, aber dann fanden wir unseren Campingplatz am Gardasee ohne Probleme. San Felice del Benaco, ein kleiner schöner Ort direkt am Gardasee, am südwestlichen Ufer. Die ruhigere Gegend….dachten wir…..aber dazu mehr im Teil 2 unseres Reiseberichtes….

Camping in Italien – Mai 2018 – Einleitung

So, jetzt endlich kann ich über unseren ersten Campingurlaub in Italien schreiben. Wir fahren seit 15 Jahren in die Toskana, manche Jahre waren wir zweimal oder gar dreimal dort. Seit 2016 kommt Mailo mit und jetzt war es der erste Urlaub in Italien auf dem Campingplatz.

Bis auf einige wenige Ausnahmen halten wir uns immer in der Gegend zwischen Livorno und Piombino auf, genauer gesagt an der Etruskerküste. Noch genauer Castagneto Carducci, Cecina, Casale Marittimo, Donoratico, San Vincenzo….dies für die Insider  😛 

Wie Ihr ja wisst, gab es einige Schwierigkeiten mit dem WLAN. Nicht, dass die Italiener nicht wissen, was das ist, aber irgendwie geht das nicht überall. Wenn steht: WLAN vorhanden, bedeutet dies nicht unbedingt, dass es überall funktioniert. Auf dem Campingplatz in der Toskana ging es nur an der Rezeption und einem Umkreis von 10 Meter….Unser Stellplatz war aber weiter weg und ich wollte nicht, wie viele andere Camper, mich dahin hocken und bloggen……Blieb die Variante mit den mobilen Daten, jetzt, wo es das Roaming zum Heimattarif gibt….jaja, allerdings müsste es dazu auch ein stabiles Funknetz geben. Müsste….Soweit zur technischen Seite des Urlaubs….jetzt kommt die wettertechnische Seite:

Alle die dies lesen und an der ostdeutschen Ostseeküste leben, hatten kein schlechteres Wetter als wir. Für alle, die nicht dort leben und dies trotzdem lesen:

Wir konnten uns bis auf wenige Ausnahmen, immer im Freien aufhalten, was heißt, dass wir nachts immer im Wohnwagen waren und am Tage fast immer davor, dahinter oder unterwegs ohne ihn. Trotzdem sagte der Toskaner, dass es ungewöhnlich kalt sei diesen Mai. Stimmt, abends wurde das ein oder andere Mal eine Jacke angezogen und auch schon mal eine lange Hose. Aber niemals Socken  😎 ……Die Strände waren sehr leer, die Italienerinnen hatten noch Wattejacken an und schwarze lange Jeans…..das macht Frau so in Italien, wenn es nur 22 Grad hat…..tssss….

Wir waren zufrieden mit dem Wetter, so brauchten wir unsere Klimaanlage im Fentino nicht und konnten Mailo auch mal ein paar Minuten im Auto lassen, ohne, dass gleich der Tierschutz alle Scheiben einschlägt. Was nicht heißen soll, dass wir das schon mal erlebten! Nein, nein, sowas machen wir nicht. Aber es ist eine Herausforderung, bei sommerlichen Temperaturen mit einem Mailo unterwegs zu sein. Im Auto lassen, geht dann nicht, in der Bar im alten Bergdorf ist er immer sehr unhöflich  😥 ….er bettelt immer alle anderen an und guckt denen auf die Teller. Und wenn es arg kommt, schnappt er sich was von deren Teller….und überhaupt mag er die Hitze nicht so gern, wie alle Hunde. Wenn er auch sonst ganz anders als andere Hunde ist, Hitze mag auch er nicht! Insofern war unser Urlaub super, nicht zu heiß für den Hund, nicht zu kalt für uns, nicht immer nur Nasses von oben, leere Strände mit einem 18 Grad warmen Mittelmeer davor….es hat alles gepasst. 

Der Urlaubsbericht wird in drei Teilen bzw. mit dieser Einleitung in vier Teilen erscheinen. Ich muss die vielen Bilder noch hochladen….aber so nach und nach könnt Ihr einige schöne, sehr schöne, weniger schöne Details erfahren aus unserem ersten Campingurlaub in der Toskana. Noch in dieser Woche wird es den ersten Teil geben, die Abreise aus Sternberg, die Fahrt nach Nürnberg mit der dortigen Übernachtung auf einem Campingplatz, der Ankunft am Gardasee und dem dortigen Aufenthalt. Wird lustig, versprochen

 

 

Wochenrückblick – 15. KW 2018

Hallo und Guten Morgen, da bin ich wieder. Pünktlich dieses mal  😉 Die Zeit rennt und rennt und Gott sei Dank rennt sie in Richtung Urlaub  😎 Der Winter scheint überstanden zu sein, nach einem kurzen Ausblick in den Sommer, sind wir nun im Herbst! So jedenfalls fühlte es sich am vergangenen Wochenende an. Es sollte einen großen Einsatz im Garten geben, es wurde nur ein kleinerer  😥 immer wieder regnete es, so dass wir nicht so gut voran kamen. Noch dazu ist die Erde sehr, sehr nass und klumpig und kalt, Gartenarbeit macht so noch weniger Spaß. So richtig fertig werden wir sowieso niemals, geht auch gar nicht bei der Grundstücksgröße, den Weimizeiten, den Hanneszeiten, den Zeiten für Freunde und Verwandte, den Zeiten für und mit Fentino, das alles neben unseren Vollzeitjobs….und das sind keine Ausreden Ihr Lieben, das ist knappe Zeit!

Mit Mailo war ich letzte Woche mal wieder und nach längerer Pause auf der Rostocker Hundeauslaufwiese, wir waren da ganz allein. Und bald wusste ich auch warum:

Zu nass dort, gut, dass ich meine Gummistiefel immer dabei habe. So konnten wir beide durch das an einigen Stellen knöcheltiefe Wasser, bzw. Matsch stiefeln. Mailo fand es sehr schön, ich weniger  😥  

Diese Woche (16. KW.) gibt es drei Geburtstagskinder in der Familie:

Nummer eins, heute: Cousin Bernd, herzlichen Glückwunsch! Wir haben abgemacht, dass er sein Geschenk bekommt, wenn er meins vorbeibringt! Die Glückwünsche hat er schon…

Nummer zwei, am Mittwoch: Die Mutti, da fahren wir selbstverständlich hin und holen uns den Kuchen ab und die vielen anderen Leckerlis!

Nummer drei, am Samstag: Kind drei wird 30! Auch da fahren wir hin und bekommen hoffentlich Leckerlis  😆 

In der nächsten Woche werde ich von den Feiern, den Kuchen und Leckerlis berichten….

In der letzten Woche habe ich unsere Reiseroute nach Italien zusammengestellt und die Campingplätze gebucht.

https://goo.gl/maps/dnCvHitw3iF2

Die erste Etappe führt uns am 28.04. von Sternberg, dort steht Fentino schon seit Ostern, in die Nähe von Nürnberg auf einen Campingplatz an einem Waldsee. Der Campingplatz ist nicht sehr weit weg von der A9, perfekt für eine Übernachtung. 

https://goo.gl/maps/RfM5yHKdd5k

Am nächsten Tag wird unsere Fahrt bis zum Gardasee gehen, hier werden wir auf einem Campingplatz bis zum 04.05.2018 bleiben.

https://goo.gl/maps/uJ9k2N4dFt12

Wir haben uns für einen Campingplatz  an der ruhigeren Seite des Gardasees entschieden.  Wir waren vor ein paar Jahren schon mal dort in einem Hotel in Gardone, da hat es uns sehr gut gefallen. Außerdem ist der Campingplatz sehr hundefreundlich, das ist für uns eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Platzes. Mal sehen, ob der Campeggio hält, was auf seiner Webseite versprochen wird.

 http://www.fornellacamping.com/

Und dann am 04.05.2018 ist Aufbruch in unsere geliebte Toskana. Das erste mal mit Fentino, das erste mal Campen in der Toskana….wie oft wir nun schon in der Toskana waren, kann ich gar nicht mehr sagen. Der erste mal war 2003, seit dem jedes Jahr, manchmal sogar zweimal oder dreimal. Dank der Billigflieger gab es auch schon mal Kurzurlaube mit Flug ab Lübeck, nach Pisa und von dort mit dem Leihwagen. Jetzt beginnt eine neue Reisezeit, nämlich die mit Fentino und Mailo auf toskanischen Campingplätzen. Mal schauen. 

https://goo.gl/maps/ZxU8kpDLFn82

Hier der Link zum gewählten Campingplatz in der Toskana, er ist ganz nah bei Casale Marittimo, die Gegend dort ist uns bestens vertraut. Zu all dem, was wir an und in der Toskana mögen, ist es nicht weit von dort aus. Meer und Märkte, Florenz, Siena, Pisa und Lucca….alles schnell erreichbar. Also schnell im italienischen Sinne… 😀 

http://www.vallegaia.it/de/

Wir werden im Campeggio Valle Gaia bis zum 18.05. bleiben und dann die Rückreise antreten. Pfingsten wollen wir wieder zu Hause sein und Fentino dann im Winterquartier abstellen, bis es weider losgeht am 16.07.2018. Wohin es dann gehen wird, verrate ich noch nicht! So es die zeit und die Internetverbindungen zulassen, werde ich selbstverständlich! regelmäßig von der Reise und den Aufenthalten berichten.  Und vorher sowieso, da noch über die Geburtstagspartys getratscht werden muss. 

Viele Grüße an alle, der Sommer soll diese Woche wieder mal vorbeikommen, ich freu mich!

Camping in Sternberg – 7. und 8. April 2018

So, das Wochenende ist vorbeigeflogen…..Alle wollten den Frühling und haben ihn sehnsüchtig erwartet und bekommen haben wir was ????? Ein Sommerwochenende! Jawoll! Ganz von vorn:

Nachdem am Freitag Feierabend war, sollte die Gasflasche getauscht werden. Nicht, dass das einfach ist, nein Alugas hat nicht mal der ortsansässige Caravanservice und -händler. Seltsam, zumal doch die Campingsaison begonnen hat. Das war der zweite gescheiterte Versuch, unsere Flasche zu füllen oder zu tauschen. Aber dann fiel dem einen Leubi ein, dass in der Kleinstadt in der Nähe wohl sowas wie eine Gastankstation ist und es hat tasächlich geklappt, dort die Flasche zu tauschen. Allerdings ist die eingetauschte Flasche ein Jahr älter, als die, die zurückgelassen wurde. Auch blöd, da die Dinger ja nur begrenzt einsetzbar sind. 10 Jahre oder sowas….wenn bei jedem Tausch ein Jahr verloren geht, dann ist das Unsinn, weiter so zu machen. Wir werden jetzt recherchieren, wo Flaschen gefüllt werden. 

Wie im vorherigen Beitrag schon erwähnt, wurden am Freitagnachmittag Gartenabfälle in die in der Nähe liegende Erden- und Kompostfirma gefahren und dann am Abend wurde bei Kind eins gegrillt. Auch wenn der Freitag ein sonniger Tag war und ahnen ließ, dass das Wetter am Wochenende frühlingshaft wird, der Freitagabend war lausekalt. Bei 5 Grad draußen war es selbst an der Feuerschale noch frostig. 

Am Samstagmorgen nach dem Frühstück war dann Abfahrt nach Sternberg, Fentino wartet!

Endlich Campen im Freien! Tisch raus, Stühle raus, Hund raus, Bierchen raus….so kann das Wochenende bleiben. Blieb es auch, fantastisches Wetter, auch wenn wir am Sonntagmorgen nur 14 Grad….brrrrr……. im Wohnwagen hatten  🙄 

Am Samstagabend unternahmen wir einem Ausflug (immerhin 7 Minuten Fußweg über den Campingplatz) in die italienische Pizzabude (ein mehr oder weniger italienisches Restaurant am Campingplatz mit Pizzen und Pasta, aber auch spanischen Futtereien). Wir konnten unsere Pizza im Biergarten essen, so schön war das Wetter. Die Vorfreude auf unseren bald anstehenden Urlaub in Italien stieg von Pizzahappen zu Pizzahappen  😎 Mailo haben wir zum zweiten mal allein im Fentino gelassen und???? Es hat hervorragend geklappt. Alles war noch da, wo es war, als wir loszogen und wir haben auch nichts gehört von wegen Bellen, Jaulen oder sonstigem Geknurre! Auch die Vorhänge hingen noch und auch gerade! Super hat Freundchen das gemacht, so können wir vielleicht doch im Urlaub mal die ein oder andere Stunde ohne die „Bestie“ verbringen. Klimaanlage haben wir im Fentino, da dürfte das funktionieren. Überhaupt ist in Sachen Weimi der Lernmodus wieder angestellt: Er muss, darf, will aber nicht :mrgreen: , muss aber doch  😈 mit mir am Fahrrad laufen. Ziel ist es, ihn zum Sommerurlaub Ende Juli soweit zu haben, dass er am Fahrrad läuft, wenn ich damit fahre und keiner von uns Angst hat. Im Moment hat Mailo Angst vorm Fahrrad! Ich werde über diesbezügliche Erfolge und Misserfolge berichten  🙄 

Zurück zum Samstagabend auf dem Campingplatz. Wir erlebten einen fantastischen Sonnenuntergang und einen See, der sowas von ruhig vor sich hinplätscherte. Das hat doch tatsächlich den einen oder anderen Camper zu einer Bootstour bewegt. Wie romantisch! 

Der Sonntag brachte Sonne satt, die Runde um den Luckower See mit Mailo hat wieder richtig Spaß gemacht. Wenn man bedenkt, dass nur eine Woche vorher unser Bundesland im Schnee versank…..

Mailo hat einen Ball gefunden, den er halb um den See schleppte

Am Sonntagvormittag habe ich noch einen kleinen Putzeinsatz gemacht. Fentino braucht auch ab und an mal einen Lappen durchs Innere gezogen! Geht auf jedem Fall alles schneller, als der Hausputz zu Hause  😉 

Der Sonntag war dann auch sehr schnell vorbei, zu Hause wartete eine Postkarte von Hannes. Er war mit seinen Eltern auch zum Camping und hat einen Ausflug zu den Dinos gemacht!

Und Kind drei hat die ersten Fotos mit der neu angeschafften Kamera geschossen:

Dort bei Kind drei sind die Forsythien schon fast verblüht, bei uns geht das mit der Blüherei erst los. Was 800 km weiter südwestlich los ist, kaum zu glauben, dass das auch noch Deutschland ist. Wie dem auch sei, die Fotos mit der neuen Kamera sind Spitze!!!! Sowas kann mein Handy nicht! Das zeigt dieser Beitrag sehr deutlich  🙁 

Ich weiß auch gar nicht, ob es Handys mit viel besseren Kameras gibt, aber eine Kamera jedesmal mitzunehmen, wenn ich bspw. mit der Töle losgehe? Das Handy verstaut sich irgendwie einfacher. Ich überlege mir das nochmal. Aber wenn man so, wie Kind drei, bald für drei Wochen nach Japan will, dann muss es was Besseres sein, als eine einfache Handykamera. Das würde ich ganz genauso machen!

In diesem Sinne! Schluss für heute! Ein Bild noch von einem Essen aus dem NachkochKochbuch  😛 

Dieses lecker Essen gab es letzte Woche, hervorragend!  

 

Tschüssi und bis bald! Wenn das Wetter so bleibt, wird es am nächsten Wochenende einen Einsatz im Garten geben. Das muss unbedingt noch sein, bevor wir zum Geburtstag zu Kind drei fahren und dann für drei Wochen in unseren Urlaub verschwinden. Vorher ist auch noch der Geburtstag von und bei Muddi…..mitten in der Woche, kein runder aber bestimmt gibt es wieder essbare Dinge zum runder werden!  😉 

Winke, winke!